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Schweiziche traditionelle Producte


I. Käse

Hohe Qualität

Die Schweiz ist stolz auf ihre qualitativ hochstehenden Produkte - und dies gilt auch für den Käse. Deshalb wird bereits beim Futter auf Qualität geachtet: Im Sommer essen die Kühe frisches Gras und im Winter Heu. Die Milch von Tieren, die Silofutter oder Zusatzstoffe wie Konsererungsmittel erhalten haben, darf nicht für die Käseherstellung verwendet werden.

Damit die Milch möglichst frisch verarbeitet werden kann, wird sie gleich nach dem Melken in die Käserei geliefert. Diese Käsereien befinden sich in (fast) allen Bauerndörfern, so dass die Milch meistens nur kurze Strecken zurücklegen muss. Im Sommer wird auch auf der Alp Käse hergestellt. Da der Weg in die Käsereien zu weit und beschwerlich wäre, verarbeiten die Sennen die Milch 'ihrer' Kühe gleich auf der Alp zu Käse. Viel Käse wird aus Rohmilch hergestellt, weshalb es besonders wichtig ist, dass die Milch möglichst frisch verarbeitet werden kann.

II .Uhre

Ich darf ja nicht zu spät zur Schule kommen!", „Ich muss unbedingt diesen Zug noch erwischen!" „Die Geschäfte schliessen gleich und mein Kühlschrank ist leer!" „Jetzt muss ich noch zwei Stunden arbeiten, bis endlich Feierabend ist!" Solche und ele andere Situationen machen uns täglich bewusst, wie prägend Zeitangaben sein können.

Swatch

Der Name ‚Swatch' dominiert heute die Schweizer Uhrenindustrie. Entstanden ist dieses Unternehmen zu einem Zeitpunkt, als die Schweizer Uhrenindustrie schwer angeschlagen war, da sie den Anschluss an die Quarztechnologie verpasst hatte und die einheimischen Produkte von billigen, jedoch präzisen Uhren aus dem Fernen Osten verdrängt wurden. Dem Innovationsgeist von Swatch-Gründer Nicolas Hayek ist es zu verdanken,dass sich die Schweizer Uhrenindustrie wieder erholen konnte.
Swatch ist an elen internationalen Sportanlässen verantwortlich für die Zeitmessung (z.B. Olympische Sommerspiele in Athen 2004 und in Bejing 2008). Daneben befassen resp. befassten sich Firmen der Swatch Group auch mit Mikromechanik und der Autoproduktion.
III. Shokolade

Die Schweiz ist ein kleines, gebirgiges Land mit elen interessanten Gewächsen. Das Klima ist jedoch alles andere als tropisch, weshalb keine Kakaobohnen angepflanzt werden. Die Schweiz besass auch nie irgendwelche Kolonien - weder in Afrika, noch in Südamerika noch sonst irgendwo auf der Welt. Da stellt sich die Frage, wie es möglich ist, dass die Schweiz weltweit zu einer der führenden Schokoladeproduzentinnen geworden ist?

Die Schweizerinnen und Schweizer essen weltweit am meisten Schokolade. Einen Rekord erreichten sie im Jahr 2001 mit einem pro Kopf Konsum von 12,3 kg. 2003 konsumierten sie mit 11,3 kg zwar etwas weniger, jedoch immer noch mehr als die deutschen Nachbarn, die sich durchschnittlich 10,4 kg Schokolade gönnten. In Grossbritannien waren dies 9,3 kg, in Frankreich 6,9 kg, in den USA 5,3 kg, in Italien 3,8 kg und in Spanien 3,4 kg.80% der in der Schweiz konsumierten Schokolade ist Milchschokolade. Auf deutlich weniger Gegenliebe stossen die schwarze (10-l2% des Konsums) und die weisse Schokolade (3-4%).

IV. Brot

Es gibt wohl kaum ein Land, in dem mehr Brotsorten hergestellt werden als in der Schweiz. 200 bis 300 verschiedene Brottypen werden hierzulande gebacken.

Neben den für die Regionen und Kantone typischen Broten gibt es auch solche, die für besondere Tage und Anlässe gebacken werden. Die Brotelfalt wurde auch als Folge gesellschaftlicher Veränderungen und neuer Ernährungsgewohnheiten erweitert.

Dass die SchweizerInnen in Sachen Brot so erfinderisch sind, ist nicht weiter erstaunlich: da auf dem Gebiet der heutigen Schweiz bereits vor rund 6'000 Jahren Brot gebacken wurde, hatten die BewohnerInnen dieser Gegend el Zeit, ihre Brotbackkunst zu perfektionieren.