Referat über
Märkte und Marktformen
Gliederung 36493ggf96hhr7j
Was ist ein Markt und wie funktioniert er?
Marktarten
Marktformen
Quellen gh493g6396hhhr
1. Was ist ein Markt und wie funktioniert er?
Überall dort, wo Angebot und Nachfrage aufeinander treffen, entsteht ein Markt. Er kann räumlich und zeitlich begrenzt sein, wie z. B. auf dem Wochenmarkt oder auf dem Trödelmarkt. Ein Markt ist aber auch dann vorhanden, wenn z. B. Autohändler an unterschiedlichen Orten ihre Gebrauchtwagen anbieten. Hier konkurrieren die Anbieter trotz der räumlichen Entfernung. Auch unter den Nachfragern könnte eine Konkurrenz entstehen, wenn zwei dasselbe Auto kaufen wollen.
Markt: |
Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage |
Angebot: |
Summe aller Verkaufswünsche |
Nachfrage: |
Summe aller Kaufwünsche |
2. Martkarten
Unterscheidung nach Vollkommenheit der Märkte:
Vollkommener Markt/ homogener Markt
Beim vollkomenen Markt handelt es sich um ein Modell. In der Realität kommt diesem Modell die Börse am nächsten. Nahezu alle Märkte der wirtschaftlichen Realität sind aber unvollkommene Märkte.
Voraussetzungen für den vollkommenen Markt:
vollständige Konkurrenz (Polypol)
Markttransparenz
Sofortige Reaktion auf Marktänderung
Keine Präferenzen der Nachfrager
Homogene Güter (kein Qualitätsunterschied)
Homo Ökononicus (Idealtyp des rein rational handelnden Wirtschaftsmenschen)
Unvollkommener Markt/ heterogener Markt
Fehlt eine der Prämissen des vollkommenden Marktes, so spricht man vom vollkommenen Markt. Die gehandelten Güter sind untereinander gleich, aber in Preis und Qualität verschieden, z.B. Computer oder Coca Cola
Die Marktarten werden eingeteilt:
nach räumlichen Gesichtspunkten
kommunaler Markt (eine bestimmte Stadt, z.B. Berlin)
regionaler Markt (eine bestimmte Region, z.B. Baden-Würtemberg)
nationaler Markt (ein bestimmtes Land, z.B. Deutschland)
supranationaler Markt (eine bestimmte Wirtschaftsunion, z.B. EG-Binnenmarkt)
globaler Markt (die ganze Erde)
nach zeitlichen Gesichtspunkten
Wochenmarkt
Saisonmarkt
Jahrmarkt
nach räumlich-zeitlichen Gesichtspunkten
zentralisierte Märkte (Angebot und Nachfrage kommen an einem bestimmten Ort zusammen (Börse, Auktionen)
dezentralisierte Märkte (Angebot und Nachfrage treffen weder am gleichen Ort noch zur gleichen Zeit aufeinander (Lebensmittelmarkt, Textilmarkt)
nach den Zugangsmöglichkeiten zum Markt
nach dem Umfang der staatlichen Beeinflussung
3. Marktformen
Man unterscheidet Marktformen nach der Zahl und Bedeutung der Anbieter und Nachfrager eines Produktes, die sich am Angebot gegenüberstehen. Aus diesem Verhältnis ergibt sich vor allem der Umfang der Marktmacht, über die die einzelnen Marktteilnehmer verfügen und die sich in ihrer Verhaltenweise hinsichtlich Preisen und der angebotenen bzw. nachgefragten Gütermengen niederschlägt.
Polypol:
(viele) |
Viele Anbieter und viele Nachfrager (Einheimischer Wochenmarkt, Bekleidung, Gaststätte) |
Oligopol:
(wenige) |
Wenig Anbieter und viele Nachfrager (Angebotsoligopol) z. B. Mineralölfirmen, Flugzeughersteller. |
Monopol (größte Marktmacht)
(einer) |
Ein Anbieter und viele Nachfrager (Angebotsmonopol) z. B. die meisten Energieversorger, Briefpost. |
Beispiele:
|
|
viele |
wenige |
einer |
Polypol: |
Polypol |
Nachfrage-
oligopol |
Nachfrage-
monopol |
Beispiele |
Wochenmarkt |
Benzinmarkt |
E-Werke als Stormanbieter |
Oligopol: |
Angebots-
Oligopol |
Zweiseitiges
Oligopol |
Beschränktes
Nachfrage-
monopol |
Beispiele |
Obstmarkt |
Flugzeugmarkt |
Markt für medizinische Spezialgeräte |
Monopol: |
Angebots-
Monopol |
Beschränktes
Angebots-
monopol |
Zweiseitiges Monopol |
Beispiele |
Baumarkt, die Kasernen einrichten |
Deutsche Post |
Gewerkschaft |
4. Quellen gh493g6396hhhr :
- http://www.bernddrewitz.de/Informatikkfm_/WISO/Markt_und_Preis/body_markt_und_preis.html
- http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/rrsch/bs/pk/bw/Kap2/bw02_4.htm
und Schulunterlagen