Trompeten und Posaunen:
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Die Instrumente dieser Gruppe besitzen ein langes zylindrisches Rohr, das mit einem konischen Schallstück versehen ist. Sie werden durch ein Mundstück mit flachem Kessel angeblasen. Trompeten und Posaunen unterscheiden sich durch Klang, Form und Mechanismus der Chromatisierung (Spielen der Halbtöne)
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DIE TROMPETE:
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Bau:
Schallröhre besteht aus einer länglichen Windung, anfangs zylindrisch, später konisch; am Ende ein Schallbecher. Die Trompete hat drei Ventile und wird beim Spielen horizontal mit geradeaus gerichteter Stürze gehalten.
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Ton:
Die Trompeten stehen in Sopran- und Altlage und klingen eine Oktave höher als die Hörner. Vor Einführung der Ventile wurde die Trompete als transponierendes Instrument behandelt und ihre Tonfolgen ohne Vorzeichen, also in C- Dur notiert.
Die tiefsten und höchsten Töne sind schwierig zu blasen.
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Klang:
strahlender, scharfer, heller Klang, der sich gut zum Ausdrücken des Heldenhaften eignet. Der Ton ist nicht so weich wie der der Kornette und heller als der des Waldhorns. Die tieferen Instrumente (in F) haben einen volleren, größeren Ton als die Sopraninstrumente.
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Spiel:
Infolge der Ventile verfügt die Trompete (wie das Horn) über eine gute Geläufigkeit, sie kann Triller und alle Arten der Zungentechnik anwenden.
Das Spiel der normalen Trompete in den höheren Tonlagen ist sehr anstrengend, die Jazz- Trompete kann diese Töne leichter erzeugen.
Eine Veränderung der Klangfarbe wird durch verschiedene Dämpfer erzielt.
Die Trompete verbindet sich und verschmilzt gut mit der Posaune, die eine ähnliche Klangfarbe besitzt, jedoch nicht mit den Hörnern.
Als Soloinstrument wurde die Trompete von Bach und Händel verwendet. Ihre heutige Stellung erreichte sie erst durch Einführung der Ventile.
Sie ist in heutigen Orchestern wegen ihres strahlendes Klanges sehr beliebt, auch in der Militärmusik wird sie häufig verwendet.
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Geschichte:
Trompeten gab es schon im Altertum als langgestreckte Röhren aus Holz oder Metall. Im Mittelalter gab es ebenfalls eine gestreckte Form, die Busine. Sie wurde im 15. und 16. Jh. vergrößert und gewunden gebaut.
-Naturtrompete; --gleiche Form bis ins 19. Jh.
Durch Einführung der Ventile wurde sie leichter spielbar; sie wurde im 19. Jh. in das Symphonieorchester aufgenommen.
Trompetenspieler waren wegen des hohen Schwierigkeitsgrades des Spielens im 16., 17. und 18. Jh. hochgeachtet und in einer eigenen Zunft zusammengeschlossen. Die hochliegenden Trompetenstimmen hießen "Clarino"
Das Spielen dieser hohen Partien war sehr schwierig, weil auf den damaligen Instrumenten Melodiefolgen nur mittels sehr hoher Naturtöne hervorgebracht werden konnten.
Heutzutage sind Naturinstrumente: Signaltrompeten und Fanfaren- oder Heroldstrompeten, z. B. die Aida-Trompete.
Außerdem noch die Alphörner, die von Hirten verschiedener Berggegenden auch heute noch gespielt werden.
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DIE TROMPETE:
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Bau:
längliche, gewundene Schallröhre in Form eines flachen S aus zwei ineinander verschiebbaren Teilen.
An einem Teil befinden sich Mundstück und Stürze, der andere ist der Zugteil. Jeder Teil ist mit einem Quersteg verbunden, der zur Stabilisierung dient.
Die Schallröhre ist zuerst zylindrisch, erst im letzten Drittel erweitert sie sich zum Schallbecher.
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Ton:
verschiedene Größen in Tenor- und Baßlage. Sie werden als nichttransponierende Instrumente behandelt.
Von den früher zahlreichen Posaunentypen sind nur wenige übriggeblieben.
Die Altposaune z. B. wird heute nur noch selten angetroffen. (F u. Es)
Das Hauptinstrument ist heute die Tenorposaune in B, die oft auch durch die Tenor-Baßposaune in B/F ersetzt wird. Diese hat ein Stellventil, durch das die F-Stimmung eingeschaltet werden kann.
Die Naturtöne können durch die sechsfach ausziehbaren Züge um sechs Halbtöne erniedrigt werden. Dadurch entsteht eine siebenfache Naturtonreihe.
Im Gegensatz zu den Ventilinstrumenten ist bei der Posaune eine stetige Tonerhöhung möglich. Das Glissando und andere gleitende Spielarten sind gut zu spielen.
Zwischen Grundton und 2. Naturton bleibt eine Lücke bestehen, weil das Oktavintervall zwischen 1. u. 2. Naturton nur bis sechs Halbtonschritte verkleinert werden kann.
Die Tenor-Baß-Posaune kann jedoch durch Umschalten auf F-Stimmung diese Lücke ausfüllen.
Durch den Zugmechanismus gibt es keine Probleme beim Stimmen. Deshalb haben alle Töne die gleiche Tonqualität.
Die Notation erfolgt im Baßschlüssel, bei den höheren Lagen der Tenorposaune im Tenorschlüssel, bei der Altposaune im Altschlüssel.
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Klang:
Die Posaune klingt mächtig, kraftvoll und majestätisch. Die Altposaune klingt etwas heller als die Tenorposaune; die Baßposaune klingt leicht zu dick und massig.
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Spiel:
Die Posaune ist recht beweglich, doch sie erreicht die Geläufigkeit der Ventilinstrumente nicht. Sie verfügt über ein gutes Legato, das sich leicht dem Glissando nähern kann.
Im Jazzorchester wird außer dem Glissando auch das Spiel mit Dämpfern angewendet.
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Geschichte:
Die Posaune entwickelte sich im 15. Jh. aus der Busine, die aber noch keine Zugeinrichtung besaß. Seit dem 16. Jh. ist sie nahezu unverändert geblieben; schon von Anfang an konnte man eine chromatische Skala spielen.
Von den zahlreichen Größen sind nur noch die Alt-, Tenor- und Baßposaune übrig, doch auch die Altposaune ist heute schon fast verschwunden.
Die Ventilposaune, die eine höhere Geläufigkeit hatte, ist nur bei der Kavalleriemusik anzutreffen.
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INSTRUMENTE MIT GRIFFLÖCHERN ODER KLAPPEN:
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Es gibt auch unter den Blechinstrumenten solche, die Röhren mit Seitenlöchern haben, die entweder mit den Fingern gegriffen werden oder durch Klappen geöffnet und geschlossen werden. Diese sind also eine Verbindung aus Blechblas- und Holzblasinstrumenten, doch klingen sie eindeutig wie Blechblasinstrumente.
z.B. die Zinken und die Klappenhörner (Klappentrompeten, Ophikleide)
Diese haben jedoch heute nur noch historischen Wert.
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DER ZINK:
Der Zink war ein längliches Instrument aus Holz oder Elfenbein, das mit einem aufgesetzten Mundstück geblasen wurde. An der Seite waren Grifflöcher, die mit den Fingern geöffnet und geschlossen werden konnten.
Der Zink wurde in verschiedenen Größen gebaut und war am populärsten im 16. Jh. Je nach Größe und Form hieß er Gerader Zink (Stiller Zink) oder Krummer Zink. Das Baßinstrument war mehrfach gewunden und hatte daher die Bezeichnung "Serpent".
Die Zinken waren bis ins 18.Jh. gebräuchlich, das Serpent wurde sogar noch im 19.Jh. verwendet.
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DIE KLAPPENHÖRNER: (Kenthorn, Klappentrompete, Ophikleide)
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Das Klappenhorn entstand aus einem Naturinstrument, dem Signalhorn. Es hatte eine stark konische Schallröhre aus Metall mit Tonlöchern, die mit Klappen geöffnet wurden. Es gab das Instrument in verschiedenen Größen. Als Baßinstrument wurde ein Bügelhorn mit 10 Klappen versehen.
Es gab noch eine untere, gewöhnlich offene Klappe, durch deren Schließen der Halbton unterhalb des Grundtones gespielt werden konnte.
Der Klang war nicht sehr schön, sondern stark und blökend und mit schlechter Intonation. Dennoch bürgerte es sich in der Militärmusik ein und war sort das Hauptinstrument, bis die Baßtuba eingeführt wurde. Nachdem die Ventile erfunden wurden, wurde es durch die Kornett-Flügelhorngruppe verdrängt.
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+: Gute Gliederung, die Vergleiche zwischen den Instrumenten erlaubt.
-: Sprachliche Schwächen. Kein Literaturverzeichnis.