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Arithmetische Folgen

arithmetische Folgen:

Definition:

mit

Eigenschaften:

14395dur28jgv4m

arithmetische Folge 1.Ordnung:

Bei arithmetischen Folgen der Ordnung k,

ist die k-te Differenzenfolge eine konstante Folge: ug395d4128jggv

an d k+d 2·k+d 3·k+d.....

Dan k k k......

praktisches Bsp.:

Frage: Welche Ordnung hat die Folge :

an 1 0 1 4 9

Dan -1 1 3 5

D²an 2 2 2

Antwort: arithmetische Folge 2.Ordnung.

Differenzenschema in umgekehrter Richtung:

S0 S1 S2 S3 S4

a0 0 a1 a1+a2 a1+a2+a3 a1+a2+a3+a4.......

an a1 a2 a3 a4........

Dan a2-a1 a3-a2 a4-a3 a5-a4.......

Summenformel:

14395dur28jgv4m

Summe der ersten n Glieder:

 

geometrische Folgen:

Definition:

14395dur28jgv4m

Eigenschaften:

 

  1. Der Quotient 2-er aufeinanderfolgender Glieder ist konstant.

 

 

  1. Jedes Folgenglied ist das geometrische Mittel seiner Nachbarn.

  1. Summenformel:

  1. unendliche geometrische Reihe:

 

14395dur28jgv4m

 

 

 

n-Faktorielle:

n!=1·2·3·4·5·6·...· (n-1) ·n

Beispiel.:

5!=1·2·3·4·5=120

 

 

 

 

 

 

 

 

Grenzwerte von Folgen:

 

Definition:

 

14395dur28jgv4m

nennt man e-Umgebung von a.

 

Häufungspunkt (HP) :

 

x heißt HP, wenn in jeder e-Umgebung von x unendlich viele Folgenglieder liegen.

für unendlich viele n.

für unendlich viele n.

Definition von “fast alle”- Grenzwert (GW):

fast alle: Alle bis auf endlich viele.

a heißt GW der Folge, wenn in jeder e-Umgebung von a fast alle Folgenglieder liegen.

man sagt:“Die Folge a von n konvergiert gegen a.”

Schreibweise:

eine nicht konvergente Folge heißt divergent.

Unterschied zwischen GW und HP:

a = HP in jeder Umgebung liegen unendlich viele Folgenglieder.

a = GW in jeder Umgebung liegen fast alle Folgenglieder.

à Jeder GW ist auch ein HP, aber nicht jeder HP ist ein GW.

Grenzwerte von Funktionen:

Grenzwertsätze von Funktionen:

Spezialfall:

ist \und ist dann gilt:

14395dur28jgv4m

Bemerkung: wie bei Folgen gilt:

a) ist b=0 und existiert nicht!

b) ist b=0 und a=0 => gesonderte Untersuchung!

Einseitige Grenzwerte:

Definition:

1.) existiert der GW für für h>0, so nennt man ihn rechtsseitige

GW der Funktion f an der Stelle x0.

Schreibweisen:

2.) existiert der GW für für h<0, so nennt man ihn linksseitiger

GW der Funktion f an der Stelle x0.

Schreibweisen:

3.) Sind linksseitiger und rechtsseitiger GW identisch, so existiert der GW an

der Stelle und hat den selben Wert.

 

Uneigentliche Grenzwerte: (GW für )

Definition:

1.)

2.)

 

 

Stetigkeit einer Funktion:

Definition:

14395dur28jgv4m

in Worten:

1.) Eine Funktion heißt stetig an der Stelle x0, wenn an dieser Stelle der Funktions-

und Grenzwert übereinstimmen.

Bei stetigen Funktion läßt sich Funktions- und Grenzwertbildung vertauschen.

2.) Sind GW und FW an der Stelle x0 verschieden oder existiert einer der beiden Werte

nicht, so ist die Funktion unstetig.

3.) Eine Funktion ist in einem Intervall stetig, wenn sie in jedem Punkt des Intervalles

stetig ist.

Stetig sind folgende spezielle Funktionen:

  • konstante Funktion

  • identische Funktion

  • Exponentialfunktion

  • Sinusfunktion

weiters gilt:

  • Die Summe, Differenz und das Produkt stetiger Funktion sind stetig.

  • Die Quotienten stetiger Funktion bei Nenner ungleich 0 sind stetig.

  • Verkettungen (Hintereinanderausführungen) stetiger Funktion sind stetig.

  • Existiert zu einer stetigen Funktion eine Umkehrfunktion, so ist auch diese stetig.

Allgemeine Merkregel:

Alle Funktionen, die man - ohne abzusetzen - unter einmal zeichnen kann, sind stetig!

Stetige Ergänzung von Funktionen:

Funktion f: D\ sei stetig in D\

der GW existiere.

Dann ist

stetig in ganz D und heißt stetige Ergänzung von f an der Stelle x0.

Stetige Ergänzung ist nur bei LÜCKEN machbar!

Die Differentialrechnung

Differenzierbarkeit

Ableitung einer Funktion an einer Stelle x0 ( ”Lokale Differenzierbarkeit”).

Definition:

14395dur28jgv4m

14395dur28jgv4m

14395dur28jgv4m

1.) heißt

Differentialquotient von f an der Stelle x0 und x0+h.

2.)

heißt Ableitung der Funktion f an der Stelle x0.

Ableitungsfunktion von f:

y=f(x)

y‘=y‘(x)=

Einseitige Differenzierbarkeit:

rechtsseitige Ableitung:

linksseitige Ableitung:

f ist differenzierbar an der Stelle f ist stetig in , wenn und existieren und ist.

physikalische Anwendungsbeispiel:

Lotrechter Wurf:

Durchschnittsgeschwindigkeit: => nach längerer

Umformung =>

Momentangeschwindigkeit:

Durchschnittsbeschleunigung:

 

 

Formeln für die Differentialrechnung:

Das totale Differential:

Def.:

Für eine diff. bare Fkt. f: Dà W bezeichnet man als totales Differential.

Das totale Differential gibt die Ordinatenänderung der Tangente von der Fkt. f an, wenn die Abszissenänderung dx beträgt.

Für kleine dx stellt dy die 1. Änderung des Fkts.-Wertes dar.

Linearisierungsformel:

Anwendung: Näherungsverfahren (siehe später), Fehlerberechnung:

absolute Fehler: | Fehler von y | =

relative Fehler:

Näherungsmethoden:

Newton’sche Näherungsverfahren:

Definition:

Satz: Newton’sche Näherungsverfahren:

Kriterium zur Wahl des Startwertes:

Mittelwertsätze der Differentialrechnung:

Regel von de l’Hospital:

Kurvendiskussion:

Die Kurvendiskussion setzt sich zusammen aus:

a) Definitionsmenge

b) Ausnahmestellen è Pole, Lücken?

c) Nullstellen

d) Extremwerte è Tiefpunkte, Hochpunkte?

e) Wendepunkte

f) Wendetangente (nur wenn Wendepunkte vorhanden sind)

g) graphische Darstellung

 

a) wo ist die Fkt. nicht def.? Nenner-Nullstellen?

b) wo die Funktion nicht definiert ist (siehe a) ), muß untersucht werden, ob es sich hier um

eine Lücke (kein FW, aber GW vorh.) handelt, oder um einen Pol (kein FW und GW vorh).

c) Nullstellen findet man, indem man f(x):=0 setzt bzw. mit Näherungsverfahren (siehe

NEWTON-Verfahren)

d) Extremwerte sind vorh., wenn gilt:

e) Wendepunkte sind vorh., wenn gilt:

f) wenn e) vorh., gilt:

g) nun zeichnet man alle schon bekannten Punkte in einer Graphik ein und verbindet sie nach

besten Wissen und Gewissen.

Extremwertaufgaben:

Vorgangsweise:

1.) Aufstellen der Zielfunktion. Das ist jene Funktion die einen Extremwert annehmen

soll. Diese Größe hängt aber im allgemeinen von mehreren Variablen ab.

  • y=f(x1,x2,x3,...,x n-1,xn).

2.) Aufstellen von (n-1) – Nebenbedingungen. Dadurch können (n-1) – Variablen

aus der Zielfunktion eliminiert werden.

  • y=f(x)

3.) Den Definitionsbereich festlegen.

  1. 4.) differenzieren der Zielfunktion.

5.) Nullstellen der Ableitung suchen.

  1. 6.) Untersuchung, ob die gefundene Nullstelle ein Minimum oder Maximum ist. Dies

  2. erkennt man in der 2. Ableitung.

  3. 7.) Berechnung der übrigen Bedingungen.

  4. 8.) Extremwert der gesuchten Größe berechnen.

Kurven in Parameterdarstellung:

Definition:

14395dur28jgv4m

Bemerkung:

14395dur28jgv4m

à Funktion = Spezialfall einer ebenen Kurve.

Durch Eliminieren des Parameters gelingt es oft, eine Parameterfreie Form zu erhalten.

2 Prinzipielle Vorgangsweisen beim Eliminieren:

  1. Kreisgleichung:

  1. Parabel

polare Parameterdarstellung:

Neben der kartesischen Parameterdarstellung (=Angabe von x und y Koordinaten) gibt es auch die Möglichkeit einen Punkt durch Angabe von Betrag (=Abstand zum Ursprung) und Winkel, gemessen von der positiven x-Achse gegen den Uhrzeigersinn, festzulegen.

Unterscheidungsmerkmal: Bei der polaren Parameterdarstellung werden die Werte Betrag und Winkel durch ”;” getrennt!

Umrechnung von kartesisches System in polare Parameterdarstellung:

 

Umrechnung von polarer Parameterdarstellung in kartesisches System:

 

 

 

 

Differation von Kurven in Parameterdarstellung

14395dur28jgv4m

Krümmung, Krümmungskreis

Definition:

  1. Ein Kreis, der in einem Punkt (x0,f(x0)) einer Funktion f(x) in der 1. und 2.

Ableitung mit der Funktion übereinstimmt heißt Krümmungskreis, Schmiegekreis.

 

  1. Die Kurve auf der die Mittelpunkte aller Krümmungskreise an einer Funktion liegen, nennt man EVOLUTE dieser Funktion.

  1. Die Ursprüngliche Funktion nennt man dann EVOLVENTE dieser Evolute.

Berechnung des Krümmungskreises an eine Funktion y=f(x) im Punkt P(x0/f(x0)).