Klassizismus
ca. 1770-1830
Der Klassizismus greift auf die Vorbilder der Antike zurück, übernimmt also Kunst und Kultur der Griechen und Römer. Er lehnt das verspielte Rokoko bewußt ab. Neue Würde und Idealität für die Kunst werden angestrebt, seit dem 18. Jhd. sind das natürliche Dasein und schlichtere Formen im Vordergrund.
Unterschiede zwischen Klassizismus und Romantik:
Klassizismus vollzieht eine Rückwendung zur Antike mit ihren imanenten Werten
Romantik richtet den Blick auf das Mittelalter, sie verklärt damalige politische und religiöse Lage, besonders die des eigenen Volkes.
Beispiele für den süddeutschen Klassizismus:
Leo von Klenze (1784 – 1864)
Münchner Glyptothek
Alte Pinakothek
Königsbau der Residenz
Architektur
Kubische Bauweise
Aussehen von griechischen Tempeln
Wenig verzierte, fensterlose Außenwände
Oft abweisende und nüchterne Kälte 53137uns82ivz2u
Größe und Erhabenheit
Ionischer bzw. dorischer Stil
Bedeutende Maler:
Jacques Louis David (Frankreich)
Jean Auguste Dominique Ingres (Frankr.)
Asmus Jakob Carstens (Deutschland)
Malerei
Teils schwarz/weiß nv137u3582ivvz
Präzise Gestaltung von Personen und Örtlichkeiten
Jedoch teils deformierte Gestaltung
Oft historische oder mythologische Motive
Klare Formen / Schatten
Viele Details
Figuren wirken monumental und erhaben
Rückgriff auf klassische Grundformen wie
Dreieck, Pyramide und Quader
Plastik
Natürliche Formen
Schön gebildete Menschen
Hat oft griechische Kunst zum Vorbild
Standardmäßige Proportionen
Makellose Schönheit und Anmut
Plastiken dienen dem Prestige und Nachruhm
Edle marmorweiße Bildwerke
Anmerkungen:
© Sven Hauberg, mailsven-hauberg.de, www.sven-hauberg.de
Benotung: Note 1