Testgütekriterien
Objektivität
Durchführungsobjektivität
Auswertungsobjektivität
Interpretationsobjektivität 11413yme13nfo7e
Reliabilität = Zuverlässigekit, Grad der Genauigkeit
Paralleltestreliabilität
Wiederholungsreliabiliät
Validität mf413y1113nffo
inhaltliche V.
Konstruktvalidität
Kriterienbezogene Validität mf413y1113nffo
Prognostische Gültigkeit
Schwierigkeitsindex
Trennschärfe
Nützlichkeit
Ökomomie
Probabilistisches Testmodell
Grundidee von Rasch : Rangordnung der Fähigkeiten und eine Rangordnung der Schwierigkeit der Aufgaben wird erstellt durch den Test. ITEMPARAMETER & PERSONENPARAMETER
schafft jemand eine schwere Aufgabe, so soll er auch die leichteren schaffen
jemand der nur eine leichte Aufgabe bewältigt, darf keine schwere Aufgabe schaffen
unsicher: sehr fähige Menschen können auch einmal eine mittelhohe Hürde nicht überspringen, etc.
Wahrscheinlichkeit der Lösung.
Selbe latente Dimension : Items die nicht in die selbe Dimension passen, müssen herausgenommen werden
man kann bestimmen welches Item von welcher Person mit welcher Fähigkeit gelöst wird
Für verschiedene Personen muss der Test die selbe Dimension bzw die selben Fähigkeiten; Aufgaen die auch verschiedene Personen unterschiedlich wirken müssen ausgeschlossen werden; zB Angstrengungsvermeidungstest „Ich mag etwas nicht tun, wenn ich es tun muss!“ auch Menschen, die wenige AV gezeigt haben und sehr fleißig waren, haben diese Item angekreuzt
Klassische Testtheorie
Lösungswahrscheinlichkeit folgt der Normalverteilung. Die Gauß´sche Kurve gibt diese wieder. Ein guter Test verlangt regelmäßig eine neue Normierung. Intelligenz ändert sich, daher ist eine laufende Normierung nötig. ZB Hambug-Wechsler-Intelligenz-Test aus den 50/60er Jahren und die revidierte Fassung aus den 80er Jahren haben eine Unterschied im Durchschnitt von 12 Wertepunkten
EINTEILUNG DER TESTS
Kompetenzentests
Persönlichkeitstests
Lienert unterteilt :
Intelligenztests
allgemeine Inteligenztest
spezielle Inteligenztest
Leistungstest
motorische
sensorische
psychische
Persönlichkeitstest
Eigenschaftstest
Interssentests
Einstellungstests
Charaktertests
Typentests
Entwicklungstest
Schulleistungstests
Interventionsbezogene Tests
ALLGEMEINE FRAGEN ZU TESTVERFAHREN
Gefährlich sind Testverfahren, die in Wirklichkeit gar keine sind (Sekten, etc)
Zur theoretischen Absicherung sollte eine gute theoretische Konstruktion hinter dem Test stehen
Ein Test wird jeweils anders aus sehen, je nachdem was für ein Modell zugrunde liegt (tiefenpsychologische Intervention, humanistische Ausrichtung, etc.)
Großer Mangel in der Diagnostik auch heute noch; einzelnen Bereich der Psychologie tauschen zu wenig Informationen aus, wird deutlich an den Typologien von Catell (anerkannt):
ZB Unterordnung – Dominaznz diese Dimension tritt beim Kind zum ersten mal deutlich mit 2 ½ bis 3 Jahren auf
Wie sucht man einen Test aus?
Wer ist der Auftraggeber?
Wer das das Gutachten lesen?
Bekommt der Klient die Testunterlagen und das Gutachten in die Hand?
dann kann man keine negative Information im Gutachten schreiben, wenn derjenige dadruch Schaden erleiden würde; schwierig ein Gutachten zu schreiben, wenn die Ergebnisse ungünstig sin; sorgfältig arbeiten, so dass das Gutachten hieb- und stichfest ist
Was soll mit dem Gutachten geschehen
Oft kommen die Eltern, aber auch die Schule kann ein Gutachten einfordern
Präzesion der Fragestellung ist meist nicht sehr hoch
Oft ergibt sich erst im lauf des Gespräches die Fragestellung
Durch Erstdiagnose habe ich eine Hypothese – auf der Grundlage des ersten Testergebnisses, müssen unter Umständen weitere Tests eingesetzt werden
Häufigsten Verfahren
Entwicklingstest
Schulfähigkeitstest
Intelligenztests
Tests im Säuglings- und Kleinkindalter
Immer mehr Kinder im Kindergartenalter – für Säuglings und Kleinkindalter hat sich der
Bailey Test bewährt (sensorische, motorische Bereiche – später Sorachentwicklung)
Wiener Entwicklungstest (DEIMANN & KSTNER-KOLLER)
Weist rasch-homogene Skalen auf; als Referenztest dient der Kaufmann-ABC-Test; prüft emotionelle, motorische Entwicklung; autistische und aggressive Kinder haben hier Probleme
Schulfähigkeitstest
In unserem Schulsystem ist eine Itelligendiagnose sehr wicjtig, ob ein Kind schukfähig ist. Ratsam die Intelligenausfgaben aus den Schulfähigkeitstest mit solchen aus standartisierten Intelligenztest zu ersetzen; Abdeckung durch eine graphomotorische Testbatterie ist notwendig – diese Fähigekit ist vollkommen vom intellektuellen Fähigkeiten abgekoppelt (wichtig zum Schreibenlernen); ist die Graphomotorik noch zu fördern, soll das Kind mit der Einschulung noch ein Jahr warten; unbedingt in Vorschule; muss gefördert werden)
1. Intelligenztestverfahren im Schul-und Jugendalter
Kulturfreier Test von Catell/Weiss
Progressive Matrices-Test von Raven
Leistungsüberprüfungsystem von Horn (PSB)
AID von Kubinger & Wurst
Hamburg-Wechsler-Test für Kinder – R
VERBALTEIL |
HANDLUNGSTEIL |
Allgemeines Wissen |
Zahlen-Symbol-Test |
Allgemeines Verständis |
Bilderergänzen |
Rechnerisches Denken |
Bilderordnen |
Gemeinsamkeutenfinden |
Mosaik-Test |
Wortschatz-Test |
Figurenlegen |
Zahlennachsprechen (Zusatztest) |
|
2. PERSÖNLICHKEITSTEST
Persönlichkeitseigenschaften
Wenn wir von Persönlichkeit sprechen, haben wir eigentlich schlechtere Informationen, als wenn wir über Kompetenzen sprechen
Persönlichkeit beinhaltet die individuelle Charakeristika welche bestimmen
in welcher Art und Weise ein Mensch zu sich selber und zu anderen steht (Umgangsweise) und
wie er qualitativ mit den Aufgaben, die das Leben stellt umgeht.
Es gibt noch viel zu wenig gute Instrumente zur Abschätzung dieses Bereichs!
Temperament : angeboren, kann jedoch stark modifiziert werden
Temperamentstypen: easy, difficult und slow to react nach THOMAS&CHESS
Persönlichkeit ist also sicherlich ein Ergbnis aus der Interaktion mit angeborenen Eigenschaften und der Umgebung
Kompetenzen:haben bei der Persönlichkeitsentwicklung einen wichtogen Einfluss; wie das Kind gefördert wird und wie sich die Eltern in die Erziehung selbst einbringen, wirkt sich stark auf die Pesönlichkeit des Kinder aus (kann auch in Richtung einer Neurose gehen).
BINDUNG : ist im ersten Lebensjahr ein wichtige Sozialisationsprozess
Folgende Bindungsstile : das sicher gebundene Kind und das unsicher gebundene Kind
Ordnungssinn : entsteht in der analen Phase (2Jahre) fällt die Entscheidung ob ein Kind einen geringeren, größeren oder sogar zwänglichen Ordnungsinn hat => in dieser Zeit entwickelt sich auch der Geld bzw. Umgang mit Besitz
Histronische Persönlichkeit : 3-4 Jahre, zB Kinder geben mit Kleidung an; sie zeigen sich her und geben mit sich selbst an
Sehr vorsichtig mit Prognosen umgehen; es gibt Vorläufer der Persönlichkeitsentwicklung, aber gerade durch die Umwelteinflüsse können massive Änderungen auftreten
FRAGEBÖGEN UND TESTMATERIALIEN
Es gibt 2 Zugangsweisen zur Persönlichkeitsbeurteilung :
Fragebögen
Materialien, auf die zu reagieren ist
Nachteil von Fragebogentests bei Kindern und Jugendlichen:
Ratewahrscheinlichkeit
Nur ein sehr eingeschränkter Bereich
Sozial erwünschte Antworten
Hohe Stimmungsabhängigkeit
Unbrauchbar für kleine Kinder
Vorteile von Fragebogentests bei Kindern und Jugendlichen:
alle bekommen die gleichen Fragengrundlagen (hohe Verlässlichkeit)
Angst lässt sich gut mittels Fragebogen ermitteln (KINDERANGSTTEST), man soll jedoch auch die Beobachtung miteinfließen lassen.
Lügenfragen sind jedoch eher problematisch („Haben sie schon einmal gelogen?“ „Sind sie schon einmal schwarzgefahren?“) => sozial erwünschte Antworten
PROJETIVE TESTS - TESTMATERIAL
Familie in Tieren
Test: Familie in Tieren von BREHM; dies ist kein Test im engeren Sinne, jedoch guter Anknüpfungspunkt für ein Gesrpäch
Anweisung: man bittet das Kind seine Familie zeichnerisch als Tiere darzustellen:
Nachteile:
Zeichenfähigkeit des Kindes
Kein wirklicher Test; reine Deuterei
Viele Fehlurteile aus überinterpretierten Tests
Kinder zeichnen oft Tiere die sie gerne haben
Gründliche Exploration bzw Anamnese muss nachfolgen => wertvolle Anregung für weitere Fragen
Sceno-Test (STAABS)
In Analogie zum „Welttest“ von Charlitte BÜHLER
Idee: Kinder bauen mit Spielmaterialien ihre eigene Welt
Interpretation dieses Test ist psychodynamisch im weitesten Sinne
Testkasten mit Metallunterlafe; auf das das Kind mit vorgegebenen Spielmaterial eine Szene aufbauen kann (Ansatz aus der Primitivpsychologie), die dann gedeutet wird. „Sag mir wenn du fertig bist!“ Im Anschluss „Erzähl mr noch ein bißchen was dazu?“;
Kann bis zum Ende der VS-Zeit eingesetzt werden
Genormtes Spielmaterial:
Bausteine
Puppen: 2 Vaterfiguren, 2 Mutterfiguren, Großeltern, Arztfigur, Dienstmädchen, kleine und große Kinderfiguren, Zwillingsfiguren, Babyfigur, Prinzessinfigur
Tiere : Holzkuh, Hund, diverse ...
Figuren: Zwerg, Schneemann, Storch,...
Einrichtungsgegenstände: WC, Töpfchen, Waschtrog, Teppichklopfer, großer Sessel ...
Diverses Zusatzmaterial: Blumen, Früchte, Geschirr, roter Setin, Zug, Bäume, Tafel, Schatz, Schultasche, Fell, etc.
KRITIK:
Figuren sind von ihrem Aussehen sicherlich schon veraltet
Einiges Spielzeug ist nicht mehr adäquat: kleiner Computer, Flugzeug fehlen
Unterstützt nur meine Anamnese bzw. Bildung meiner Fragestellung
Nie sicher ob Darstellung der Realität oder Darstellung einer gefürchetete Welt oder Wunschwelt
Tragische Fälle von Gehlurteilen
Vorteile:
TAT – Thematische Apperzeptionstest von MURRAY et al.
Langwierig
Für Kinder und Erwachsene
Tafeln (Bilder/zeichnungen), werden vorgelegt; Klient soll dazu eine Geschichte erzählen; nicht bloß das Bild beschreiben; Geschichte soll einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben (Ausblick in die Zukunft)
Aufbau des TAT
10 Tafeln, die sozusagen Alltagswelten widerspiegeln
10 Tafeln, die eher phantastischem Inhalts sind
zuerst die eine Serie, dann die andere
man mus die Geschichte auf Tonband aufnehmen und später abschreiben; Auswertung nist sehr langwierig
Interpretation des TAT
Man muss herausfinden wer die Indetifikationsfigur (der HELD) ist. Murrays Maual unterscheidet zwischen NEEDS und PRESSES
NEEDS = alles waser der Held tut bzw ihm zugeschrieben wird = BEDÜRFNIS
PRESSES = alles was die Umelt tut; EINFLUSS VON AUSSEN = DRUCK
NEEDS PRESSES
Unterwerfung a. Anschlußbedürfnis
Leistungsmotiv b. Aggression
Aggression c. Dominanz: cohersion, restrained
Dominanz d. der held wird von jemandem verwöhnt
Agression gegen sich selber c. Rejection: zurückweisen des Heldens
Jemand anderen Pflegen e. Lack&Loss
Paasivität f. psychische GEfahr
Sexualität g. mangelnde Hilfeleistung
Von anderen Hilfe und Trost wollen h. physische Verletzung => Aggression
Seich selber pflegen, Selbstmittleid
Kritik:
Darf nicht als alleinige Ausjunft verwendet werden
Kinderform CAT
Sorgfältige Anamnese
Psychoanalytische Auswertung
Nicht sehr objektiv
Belastung so viele Geschichten hintereinander zu erzählen
Vorteile:
Kann Bereiche erfassen, die im Fragebogen schwierig zu erfassen sind (=>sozial erwünschte Antwort)
Sehr gute Explorationshilfe
Auswertung des TAT ist wesentlich besser strukturiert, als bei ähnlichen Test
Posenzweig Picture Frustration Test (PFt)
Skizzenhaft dargestellte Szenen werden vorgelegt, die frustrierende Situationen beinhalten
Kind muss die Sprechblase ausfüllen
ZB kommt in Putzerei, Fleck in der Jacke
3 Möglichkeiten zu reagieren
EXTRAPUNIVITÄT
INTROPUNITIVTIÄT
INPUNIVITÄT
Kritik:
Rorschach – Test
Tintenklecks-Figuren; „Was könnte das sein?“, Deutung
Auswertung
Erfassungsmodus
Ganzantworten
Große Details
Keliene Details
Details Zwischen
Erfassungsqualität
Form
Farbe
Bewegungsantworten
Hell-Dunkel Antworten
Drehungen
Inhalt
Tiere
Menschen
Masken
Blut
Geographisches
Vulgärantworten versus Originalantworten
Schocks
Rotschock
Hell-Dunkel Schock
Weiß Schock
Farbschock
Kritik
Korrekte Auswertung wird erleichtert, indem es Auswertungstafel gibt, die beim Standardauswertung helfen; mindestens 50 Auswertungen unter Supervision; wird leider nicht eingehalten, daher AUSWERUNGSFEHLER
Kinder glauben, dass sie etwas „Richtiges“ finden müssen
Für Intelligenzdiagnose nicht geeignet
Vorteile:
EINIGE FRAGEBOGENVERFAHREN
Fragebogen zur Kompetenzen und Kontrollüberzeugung (KRAMPEN)
Persönlichkeitsfragebogen für Kinder von 9-14 Jahren
SEITZ&RAUSCHE
Große Anzahl von verschiedenen Dimensionen; 15 Skalen
Dimensionen überlappen einander teilweise
Meist werden nur Auszge davon vorgegeben
Hamburger Persönlichkeitsfragebogen für Kinder
Emotional bedingte Leistungsstörungen
Initiale Angst und somatische Beschwerden
Aggression
Neurotizismus
Reaktion auf Mißerfolg
Fragebogen über den Attributionsstil
8-16
Internalität
Stabilität
Globalitlt
Hamburger Neurotizismus – und Extroversionsskala für Kinder und Jugendliche (HANES)
Marburger Verhaltensliste
6-12
Eltern werden als Diagnostiker ihrer Kinder befragt
Emotionale Labilität
Kontaktangst
Unrealistisches Selbstkonzept
Unangepasstes Sozialverhalten
Instabilität des Leistungsverhaltens
Differentielles Angstinventar
KINDERPSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK II
SS 2000