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Welse

Welse

Einleitung:

Ich möchte euch mit diesem Referat etwas über die Welse und ihre Umgebung berichten

und hoffe, ihr werdet die Welse in nächster Zeit mit etwas anderen Augen sehen.

Allgemeines:

Welse sind die Bewohner im Aquarium, die meistens nicht als richtiges Wesen wahrgenommen werden. Für viele sind sie einfach nur Tiere die meistens auf Blättern oder Steinen liegen und „schlafen“. Dabei sind sie ein wichtiger Teil im Aquarium, da sie bei ihrer täglichen Suche nach Futter die Steine und Pflanzen säubern. Wenn man sich aber die Welse mal genauer anschaut, merkt man doch das es viele unterschiedliche Tiere mit völlig anderem Körperbau und in den verschiedensten Farben gibt. Natürlich sind die Welse nicht in so zahlreicher Vielfalt wie die anderen Aquarienfische vorhanden, aber trotzdem sind sie eine gute Bereicherung auf dem Fischmarkt, da sie ein bisschen Abwechselung in das Becken bringen. Auch die Pflege der Welse ist in den meisten Fällen einfach, da sie nicht sehr hohe Anforderungen an das Wasser stellen. Natürlich gibt es Ausnahmen bei den Welsen, die besonders auf den PH Wert acht legen, diese sind aber sehr selten und meist nur sehr schwer im Fachhandel zu bekommen, da sie nur von erfahrenen Aquarianern gehalten werden. 36511mfd54dqf7n

Verbreitung der Welse:

Die Knochenfische sind die modernen Vertreter der Fischwelt. Sie haben eine Jahrmillionen lange Entwickelung hinter sich. Neben Salmlern sind die Welse die ältesten der stammesgeschichtlichen Knochenfische. Man kann nicht genau sagen wie alt diese Welse sind, aber Fossilfunde weisen auf ein Mindestalter von 40-60 Millionen Jahren hin. Bei genauer Untersuchung dieser Funde wurde allerdings festgestellt, dass es schon Vorgänger gegeben haben muss, da die Funde schon sehr gut entwickelt waren. Geschätzt wird, dass die Welse vor 100 Millionen Jahren das erste Mal auf der Erde lebten. Dies erklärt auch die Verbreitung, die sich über Afrika, Südamerika und Indien erstreckt. Das lässt darauf schließen, dass die Welse schon gelebt haben, als der Urkontinent Gondwanaland noch bestand. Bis heute wurden noch nicht alle Welsarten entdeckt, da in Südamerika noch viele neue Funde gemacht wurden und sich dadurch immer neue Erkenntnisse über diese Tiere ergeben. Nur im kalten Norden fehlen sie ganz, da sie dort nicht überleben können. Auch Australien ist ein weniger stark besiedeltes Gebiet. Die Welsarten die man dort finden kann sind sekundär, was bedeutet das sie aus dem Meer ins Süßwasser eingewandert sind. Aus diesem Grund gibt es in Australien auch keine Salmler, weil diese früher nicht ins Meer eingewandert sind. Daher leben die meisten Welse im reinen Süßwasser, was die Haltung im Aquarium um vieles erleichtert. Etwa 60% aller bekannten Welse (ca. 1500 Arten) leben in Südamerika. Dort bietet der Amazonas an vielen Stellen sehr gute Lebensräume für Welse, da es dort sehr viele Mischwasserzonen gibt, in denen 2 verschiedene Wasserzonen aufeinander laufen, z.B. Weißwasser und Schwarzwasser bzw. Klarwasser. Durch diese Mischung wachsen die Algen besser und schneller. Dadurch wird der Amazonas zu einem wahren Paradies für Fische und Welse. Besonders die Zierfischfänger machen am Amazonas die meiste Beute. Viele Leute behaupten, dass dadurch der Fischbestand (Welsbestand)gefährdet ist, aber nach Regenzeiten sterben Millionen von Fischen und Welsen, weil diese auf dem nun austrocknenden Boden kein Wasser mehr finden und es doch eigentlich keinen Unterschied macht ob die Fische nun sterben oder in Aquarien gehalten werden. Daher ist eigentlich jedem Klar, dass die Welse nicht in völlig ausgetrockneten Gegenden zu finden sind, aber einige Arten haben Strategien entwickelt um selbst in kleinsten Schlammpfützen zu überleben, bis z.B. die nächste Regenzeit kommt. In Mittelamerika und der Karibik sind auch viele Welse vertreten, kommen aber eher selt