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Cytologie - Mitochondrien

Cytologie:

Mitochondrien

Alexander Kupferthaler im September 1997

Mitochondrien sind die "Kraftwerke der Zelle".

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufbau

3. Funktion 53375hvz75hrm5t

4. Teilung

5. Schlußwort

Einleitung:

Durch die Erfindung von Mikroskopen um 1600 und deren Weiterentwicklung konnte man pflanzliche und tierische Zellen genauer untersuchen. Bald fand man heraus, daß alle Zellen in verschiedene Untereinheiten aufgeteilt sind. Eine Untereinheit sind die Mitochondrien, die für die Zellatmung zuständig sind. vr375h3575hrrm

Aufbau der Mitochondrien:

Die Mitochondrien, die in allen Eukaryotenzellen in z.T. großer Zahl vorkommen (z.B. bis zu 1000 mal in einer Leberzelle), werden von zwei Membranen, einer äußeren und einer inneren Mitochondrienmembran umgrenzt. Zwischen beiden befindet sich der Intermembranraum. Die innere Membran, die den Matrixraum umschließt, erfährt durch typische Einstülpungen eine starke Oberflächenvergrößerung. Auf der Innenseite dieser Membran ragen gestielte Partikel in den Matrixraum, die Elementarpartikel oder ATP - Synthasen. Hier findet im Verlauf der Zellatmung die ATP - Synthese (oxydative Phosphorylierung) statt. Weiterhin sind in der Matrix eine Vielzahl von Enzymen enthalten. Diese Enzyme und andere Mitochondrienproteine können zum Teil von den Mitochondrien selbst synthetisiert werden, da in der Matrix auch DNA, RNA und Ribosomen vorliegen. Jedoch sind nur 5 % der Gene. Die restlichen 95 % liegen im Zellkern vor.

Funktion von Mitochondrien:

Die Energiegewinnung in Mitochondrien ist für die eukaryotische Zelle von großer Bedeutung, da sie sehr effizient arbeitet. Sie ist sehr komplex, denn es sind zahlreiche Komponenten in der Matrix und der inneren Mitochondrienmembran an der Energiegewinnung beteiligt. Diese läßt sich in drei Teile aufteilen: Citratzyklus, Elektronentransportkette und ATP - Synthase.

Das ATP - Molekül steht dabei im Mittelpunkt des Stoffwechsels und der allgemeinen Tätigkeit der Zelle. Durch verschiedene Vorgänge entzieht es den einigen Molekülen die Energie und gibt sie an andere weiter.

ATP ist nicht das einzige Molekül, das imstande ist Energie abzugeben, aber es hat den Vorteil, in großer Menge hergestellt werden zu können.

Weiterhin besitzen Mitochondrien Enzyme für den Abbau von Fettsäuren und für einen Teil des Kohlehydratabbaus.

Teilung vom Mitochondrien:

Wenn eine Zelle sich teilt bleibt die Zahl der Mitochondrien gleich. Sie werden nicht neu gebildet, sondern teilen sich ebenfalls. Dieser Vorgang dauert weniger als 2 Stunden.

Schlußwort:

Im Laufe der Evolution hat sich die Zelle immer mehr spezialisiert. Diese Spezialisierung kommt in der Kompartmentierung zum Ausdruck. Mit den Mitochondrien, auch die "Kraftwerke der Zelle" genannt, hat diese eine effektive Möglichkeit zur Energiegewinnung.

Quellen: Molekulare Biologie der Zelle, Heiz Bielka u. Thomas Börner, Gustav Fischer Verlag, Jena 1995

Zellbiologie, Hans Kleinig u. Peter Sitte, Gustav Fischer Verlag 1992

Strukturen des Lebens, Arthur Hauck u. Peter Quick, Metzlersche Verlagsbuchhandlung 1986



enogenese (Jungfernzeugung):

- eingeschlechtliche Fortpflanzung

- Entwicklung des Individuums aus einer unbefruchteten Eizelle. Es gibt dabei 2 Mögl.:

1. Entwicklung vor der Reduktionsteilung (Keine Meiose) ® Lebewesen diploid

2. Entwicklung nach der Reduktionsteilung (Meiose) ® Lebewesen haploid

Die Vorteile der Parthenogenese liegen in der Massenhaften Vermehrung bei guten Verhältnissen.

Entwicklung von Individuen bei Tieren:

Embryonalstadien:

Die Entwicklung der Amphibien zeigt Grundzüge der Wirbeltierentwicklung

1. Befruchtung Þ Furchung; zwischen animalen und vegetativen Pol liegt der graue Halbmond

2. Bilddung der Morula (16-32 Zellen)

- mitotische Teilung Û Furchungsteilung

Furchungszelle Û Blastomere

- kein Zellwachstum

- keine Trennung der Zellen

3. Bildung der Blastula (64-128 Zellen)

- Gleichzeitigkeit der Teilung hört auf

- Zellen schaffen neuen Hohlraum

- Typ der Blastula hängt vom Gehalt und der Verteilung in der Eizelle ab.

4. Bildung der Gastrula (Becherkeim)

Gastrulation Û Vorgang der Bildung der Gastrula:

1. Durch Einstülpung

2. Durch Umwachsung der vegetativen Zellen

- Zellareale beginnen ihre Position zu verändern und die Blastula wird eingestülpt. Zellen

des vegetativen Pols werden nach innen eingestülpt. An den Einstülpungsstellen bleibt der

Urmund zurück.

- Ergebnis der Gastrulation: Herausbildung der Keimblätter. Aus den Keimblättern

differenzieren sich alle Organe und Organsysteme

5. Bildung der Neurula

- Keimbereiche werden neu geordnet Þ Nachbarschaft der Keimareale

- An die Gastrulation schließt sich die Bildung der Neuralrohrs an und damit beginnt die

Ausbildung des vegetativen Nervensystem.

- Neuralplatte schließt sich am Ektoderm an

- Neuralplatte biegt sich nach innen Þ Neuralrinne

- Neuralrinne wird zum Neuralrohr und löst sich vom Ektoderm ab.

Aus dem Neuralrohr gehen später Rückenmark und Teile des Gehirns hervor.

Vom mesodermalen Urdarmdach wird eine elastische Zellsäule, die Chorda, nach oben

abgeschnürt. Sie hat die Stützfunktion während der Embryonalphase und wird später,

nachdem sie sich zurückgebildet hat, von der Wirbelsäule ersetzt.

6. Larve

Ektoderm: Äußeres Keimblatt, welches aus animalen Zellmaterial entstanden ist

Entoderm: Inneres Keimblatt, welches aus dem vegetativen Zellmaterial entstanden ist.

Entoderm begrenzt den Urdarm nach unten und der Seite.

Mesoderm: Mittleres Keimblatt, daß den Urdarm nach oben begrenzt (Urdarmdach) und sich

seitlich zwischen Ektoderm und Entoderm schiebt.

Differenzierung der Körpergewebe aus den Keimblättern bei Wirbeltieren:

Ektoderm: Augenlinse, Sinneszellen, Nervensystem, Oberhaut

Mesoderm: Bindegewebe, Knorpel und Knochen, Blutgefäße und Herz, Lymphgefäße und Milz,

Muskulatur, Nieren, Keimdrüsen

Entoderm: Magen und Darm, Schilddrüse, Leber, Bauchspeicheldrüse, Harnblase, Lungen