erste deutsche Kaiserresidenz)

schuf die Prager Universität u. Veilsdom.

GOLDENE BULLE: Ablauf einer Kaiserwahl wurde niedergeschrieben.

Eine Tochter v. KARL IV.: war verheiratet mit

RUDOLF IV. ("DER STIFTER"): war Herzog v. Österreich.

Er baute unter anderem im Konkurrenzkampf mit Karl IV. die UNIVERSITÄT u. den STEPHANSDOM.

Er fälschte auch das PRIVILEGIUM MINUS ==> PRIVILEGIUM MAJUS (um 1356).

Er wurde so ERZHERZOG und verschuf sich auch noch andere Vorteile.

Am Hof v. Karl IV. war FRANCESCO PETRARCA: Gutachten über das Privileg nega-

tiv. Karl IV akzeptierte deshalb das PRIVILEGIUM MAJUS nicht.

Erst im 19. Jhdt. kam man auf die Fälschung drauf. 

Unter Friedrich II wurde dieses Dokument zum Reichsgesetz, deshalb wurde es auch nie angezweifelt.

MINUS und MAJUS sind dassselbe Dokument.

LEOPOLD V.:

1) Er nahm RICHARD LÖWENHERZ gefangen und profitierte vom Lösegeld.

Der Streit geht auf eine Kreuzzug zurück: Bei der Belagerung von AKKON kamen

sie ins Streiten. Später wurde Richard L. in Österreich gefangengenommen.

2) In der Steiermark regierten die OTOKARE (Urvater Odoaker). Der letzte Otokar

hatte den Aussatz und keine Nachkommen. Die Steiermark kam zum Herzogtum

Österreich.

GEORGENBERGER HANDFESTE: Vertrag: Die steirischen Adeligen mußten den

Treueeid ableisten (1786). Ihre Rechte wurden aber nicht beschnitten.

In LILIENFELD wurde ein Kloster gegründet, mit dem Geheimauftrag alle Vorgänge nach Wien zu melden (Kontrolle des steirischen Adels).

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Österreich wird zur Großmacht:

 

Übersicht:

Österreich wurde groß durch drei Heiraten:

1) 1477: MAXIMILIAN, Sohn von FRIEDRICH III., mit MARIA v. BURGUND.

2) 1496: Sohn PHILIPP d. SCHÖNE mit JOHANNA v. SPANIEN.

3) 1515: FERDINAND mit ANNA v. BÖHMEN u. UNGARN.

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FRIEDRICH III. (regierte von 1440-1493):

A.E.I.O.U.:

“Austria erit in orbe ultima”

“Alles Erdreich ist Österreich untertan”.

Er war deutscher Kaiser und war immer in Geldnöten. (Sein Sohn führte erstmals eine allgemeine Steuer ein.)

1 Mann war sehr reich: KARL d. KÜHNE: Herzog von BURGUND. (regierte von 1467-1477).

Burgund (Hauptstadt Bourgogne) war der reichste Staat Europas. Sein Reich lag auf der Nord-Süd-Achse zwischen den fländischen Städten und der Schweiz, Karl profitierte vom Handel.

Der Vater v. Karl war PHILLIP d. GUTE: Er gründete den Orden vom GOLDENEN VLIES, der später habsburgischer Hausorden wurde.

Karl war Lehensträger vom DEUTSCHEN KAISER u. FRANZ. KÖNIG. Er wollte dritter Herrscher Europas werden. Er wollte ein Königreich, das ihm nur der Kaiser geben konnte.

Er hatte keinen Sohn, nur eine Tochter: MARIA v. BURGUND.

Friedrich III. hatte einen Sohn: MAXIMILIAN (später I.: 1493-1519)

1473: Treffen von FRIEDRICH III. u. KARL d. KÜHNEN.

Karl stellte seinen Reichtum zur Sc

Ab schriftlichen Aufzeichnungen beginnt die Geschichte, vorher liegt die Urgeschichte.

Älteste Stadt ist Jericho (8000 Jahre alt).

Merkmale von Hochkulturen: Verwendung der Schrift, Monumentalbauten, Ballungszentren, mildes Klima, Arbeitsteilung. 49384buh81hrj8u

Von Hochkulturen wurden Räuber angezogen, die fast immer siegreich blieben.

4 Stände: 1) Handwerker

2) Bauern

3) Soldaten (Kriegerstand) ur384b9481hrrj

4) Priester.

Steinzeiten: 1) Ältere Altsteinzeit: bis 40000 v. Chr.

2) Jüngere Altsteinzeit: bis 10000 v. Chr.

..... Ende der Eiszeit

3) Mittelsteinzeit: bis 3000 v. Chr.

4) Jungsteinzeit.

Altsteinzeit:

Ältere Altsteinzeit: Zeit des Neandertalers, stirbt um ca. 40000 v. Chr. aus.

3 Kulturstufen: 1) Geröllkultur: Verwendung von Dingen aus der Umgebung.

2) Faustkeilkultur.

3) Klingenkultur: Man begann Klingen herzustellen: z.B.: zum Schaben,

Stoßlanze, Wurflanze....

Mittelsteinzeit: Die Steinwerkzeuge werden durchbohrt, ersten echten Fernwaffen (Pfeil und Bogen), allgemein verfeinerte Jagdmethoden;

Die Leute sind nicht seßhaft.

Mikrolithenkultur: Kultur der kleinen bearbeiteten Steine.

Jungsteinzeit: Die meisten Menschen sind seßhaft mit beginnender Haustierhaltung und Feldwirtschaft.

Polierte Steinbeile äußeres Erkennungsmerkmal.

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Die ALTEN GRIECHEN stehen an der Schwelle der europäischen Kultur. Griechenland war den Hochkulturen am nächsten.

KRETA ist das entscheidende Bindeglied: betrieben Handel mit den Hochkulturen, Drehscheibe der Waren Ägypten --> Griechenland.

Die Kretaner konnten nicht von ihrer Insel alleine leben --> abhängig vom Handel.

Kreta hat keinerlei Befestigungen gegen Feinde gehabt.

Um ca. 1500 v. Chr. wurde die Insel schlagartig verlassen:

Gängige Theorie: Ausbruch des Santorins, 3/4 der Insel wurde weggesprengt.

Die folgende Flutwelle hat die Handelsschiffe vernichtet, es gab viele Tote.

Griechenland hat danach den Rest von Kreta überfallen und ihre Kultur übernommen. (z.B.: Phythagoras: Entwicklung der Geometrie (Vermessungswesen))

2000 v. Chr.: erster Kontakt zwischen Kreta und Ägypten.

1500 v. Chr. erobern Griechen Kreta.

»1200 v.Chr.: Belagerung von Troja u. Eroberung der strategisch wichtigen Einfahrt ins schwarze Meer. (wird von den Griechen besiedelt)

Die Römer haben die griechische Kultur auf Europa verbreitet (durch ihr Weltreich).

Ca. 200 v. Chr. wird Griechenland römisch.

Griechenland war eigentlich kein Staat sondern bestand aus STADTSTAATEN. Die Städte haben sich immer um einen Burgberg entwickelt.

Von 200 v.Chr. - 1830 gab es keinen griechischen Staat: Beherrscht von Römern, Türken, Engländern, Venezianern......

Die Griechen hatten ähnlichen Gesellschaftsstand wie bei uns im Mittelalter.

Es gabe 2 Stände: 1) Kriegerstand

2) Bauernstand.

Später kam noch der Kaufmanns- u. Händerstand dazu.

Die Demokratie enstand um ca. 600 v. Chr.

Die griechische Geschichte:

Frühzeit: 2000 v.Chr. - 800 v. Chr.

Um 2000 v. Chr. begann die INDOGERMANISCHE EINWANDERUNG (Indoeuropäer vom Ural: Kelten, Griechen, Italiker, Germanen).

Es entwickelte sich die MINOISCHE KULTUR (Kreta), später die MYKENISCHE KULTUR (Zentrum MYKENE).

Um 800 v. Chr. wird das Königtum teilweise abgelöst.

Archaische Zeit: 800 - 500 v. Chr.:

- Ausbildung verschiedenster Regierungsformen.

- Die Kolonisation nimmt enorme Ausmaße an (diente der Versorgung).

- HELLENENTUM: Gemeinschaftsgefühl: Gleiche Sprache,

Olympische Spiele,

Götterwelt.

Politische "ENDZEIT" (500 - 150 v. Chr.) geht über in den HELLENISMUS = Durchdringung der Welt mit griechischer Kultur.

499 - 479: PERSERKRIEGE

431 - 404: PELOPONNESISCHER KRIEG

338: Schlacht bei CHAIRONEIA ?

Phillip und Sohn Alexander führen.

323: Alexander stirbt.

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Eine große griechische Kolonie war Kleinasien (nur die Küste in Städten). Kleinasien gehörte zum Königreich Lydien, einer der Könige war KROISOS (Krösus).

In Lydien wurden zum ersten mal Goldmünzen geprägt, die Bronzezeit hat hier ihren Ausgangspunkt genommen.

Im 6. Jhdt. kamen die PERSER nach LYDIEN und errichteten ein Großreich.

Große Könige: KAMBYSES

KYROS DER GROßE (Errichtung eines großpersischen Reichs)

KAMBYSES

Die Griechen wurden von einem Tag auf den anderen persische Untertanen. Die Stadthalter der Perser besteuerten die ionischen Händler und daraus entwickelte sich:

499: JONISCHER AUFSTAND

494: ENDE des Aufstands, Beginn der PERSERKRIEGE

In den Perserkriegen war primär die Stadt ATHEN verwickelt, weil sie den Ioniern Kriegsschiffe schickten.

Wichtigsten Schlachten: Schlacht bei MARATHON,

Seeschlacht bei SALAMIS,

Schlacht bei den THERMOPHYLEN,

Schlacht bei PALTTAIAI

Die Perser eroberten Athen und machten es dem Erdboden gleich. Später wurde Athen wieder neu aufgebaut.

Die Perser führten nach 479 immer wieder kleinere Angriffe auf die griechische Inselwelt. Darauf bauten die Griechen einer gemeinsame große Flotte unter der Führung Athens. = ATTISCH-DELISCHER-SEEBUND.

Athen kam so zu einer Vormachtsstellung in der gr. Welt und wurde Handelszentrum.

449: Endgültiger FRIEDEN MIT DEN PERSERN.

Einige Mitglieder wollten aus dem Bund austreten und keine Beiträge mehr bezahlen.

--> Die gr. Welt spaltete sich. Die Mitglieder schlossen sich SPARTA an und zogen gegen Athen:

431 - 404: PELOPONNESISCHER KRIEG: Keine entscheidenden Konfrontationen bis

sich die Spartaner mit der SEEMACHT PERSIEN verbanden. Athen wurde

zerstört.

Die Spartaner starben schließlich aus (wegen Erziehung: Erziehung zum Kämpfer....)

Da Sparta aufgrund des Mangels an Leuten nicht regierungsfähig war, kam die Stadt THEBEN unter dem Führer EPAMINONDAS an die Macht (schlugen die Spartaner in 2 Schlachten).

Da Epaminondas stirbt, und sich kein würdiger Nachfolger findet, können die Thebander diesen Sieg nicht ausnützen.

338: MAKEDONIER marschieren ein u. Griechenland wird makedonisch.

336: PHILLIP v. MAKEDONIEN wird erdolcht.

Nachfolger ALEXANDER DER GROßE (Hauslehrer Aristoteles) : beginnt 10-

jährigen Feldzug und erobert Kleinasien bis zum Indus.

334: Schlacht bei GRAMIKOS

333: Schlacht bei ISSOS

331: Schlacht bei GAUGAMELA

Alexander kämpfte immer gegen eine Übermacht. Nach GAUGAMELA verließ er sein Heer.

Er plante auch einen Feldzug gegen Arabien. Er verlegte seinen Hof nach Babylon und starb dort 323 an Fieber.

Er hatte einen Sohn mit ROXANE: ALEXANDER II.

Nach Alexanders Tod: Zeit der DIADOCHEN (Nachfolger): - Kämpfe

-Kriege

Ursprünglich geplant: Aufteilung in Provinzen und Verwaltung des Reiches (Feldherren) bis Alexander II groß genug ist.

Die Feldherrren kamen jedoch ins Streiten, Alexander II wurde ermordet es folgte

323 - 280: DIADOCHENKRIEGE.

Übrig blieben: (namentlich bekannt):

1) SELEUKOS: Selenkidenreich (HS:Antiochia), Asien

2) PTOLEMAIOS: Ägypten (HS: Alexandria), letzte der Dynastie: KLEOPATRA

3) ANTIGONOS: Makedonien, Gr. (unbedeutend)

»150 v. Chr. : Römer werden aktiv (Eroberungsfeldzüge)

» 31 v. Chr. : Ende der Feldzüge mit dem Sieg über Kleopatra.

Die Kultur Griechenlands:

 

2 Höhepunkte: 1) Zeitalter des Perikles 490 - 429 v.Chr. : Blütezeit Athens, Demokr.

2) Hellenismus: ab 323 bis Chr. Geburt: abs. Monarchien (heute Militär-

Diktaturen.

zu 1) PERIKLEISCHES ZEITALTER: INNERE BLÜTE (wegen des Seebundes (Athen))

Händische Arbeiten wurden nur von Sklaven ausgeführt, Griechen arbeiteten nichts und hatten mehr Zeit zum Nachdenken.

HIPPOKRATES: Vater der Medizin,

HERODOT: Vater der Geschichtsschreibung (Perserkriege),

THUKIDIDES: Geschichtsschreibung : Peloponnesischer Krieg,

THESPIS, AISCHYLOS, SOPHOKLES, EURIPIDES: Väter des Theaters und der Dramatik,

PINDAR: Vater der Lyrik,

ARISTOPHANES: Vater der Komödie,

MYRON, PHIDIAS, POLYKLET: Bildhauer,

DEMOSTHENES: Vater der Rechtsanwälte, großer Redner,

Das GYMNASIOM (Sportstätte) war der Treffpunkt, Mittelpunkt des Gesellschafts-

lebens. Knabenliebe war normal.

zu 2) HELLENISMUS: äußere Blüte, großes gemeinsames Wirtschaftsgebiet;

KOINÉ war die gemeinsame Sprache, gemeinsame Währung, großes Straßennetz.

Machtgrundlage war die Armee (=großer Wirtschaftsfaktor).

ARISTARCH V. SAMOS: 320-250: berechnete die Entfernung Sonne-Erde, Mond-Erde, heliozentrisches Weltbild, Kugelgestalt der Erde,

ERATOSTHENES: (aus Ägypten 282-202): berechnete den Erdumfang,

ARCHIMEDES v. SYRAKUS: (287-212): Vater der Physik.

Weiteres Merkmal: Monumentalbauten: KOLOß v. RHODOS

LEUCHTTURM v. PHAROS

Der Hellenismus überlebt die griechische Welt und beeinflußt auch die röm. Welt.

Die römische Geschichte:

 

Rom wurde ursprünglich erst 753 gegründet (laut Geschichtsschreibung);

Italtische Geschichte:

In Italien gab es überall die mediterrane Urbevölkerung, die Ligurer sind die Reste dieser Urbevölkerung.

Um 2000 v. Chr. kommen die Italiker: Osker, Umbrer, Japyger, Messapier, Venetier, LATINER.........

(Die Latiner erhielten später die Obermacht und gründeten Rom).

Die Stämme waren nicht flächendeckend angesiedelt.

Um ca. 1000 v.Chr kamen die ETRUSKER (=TUSER,THYRENNER). Sie kamen warscheinlich aus dem Ostmittelmeerraum, ihre Sprache ist unbekannt.

Mit ihnen kommt die Eisenzeit nach Italien.

Die ETRUSKER waren eine Händlernation, sie schafften es nicht einen gemeinsamen Staat zu bilden (nur Stadtstaaten), waren aber kulturell sehr hochstehend. 

um 800 v.Chr.: kamen die GRIECHEN, gründeten Kolonien, aber nur Städte.

um 500 v.Chr.: kamen die KELTEN über die Alpen und besetzten Norditalien bis zum Po. Von hier kommen später immer wieder Angriffe auf Rom.

Rom gibt es zu dieser Zeit noch gar nicht, doch ein Stamm bewegt sich in dieser Gegend: die LATINER. Es gibt eine latinische Siedlung: "ALBA LONGA", diese Siedlung gilt als Ausgangspunkt des späteren Roms.

Die Leute v. Alba Longa verkauften an der Straße ihre Produkte. Dort entsteht die Stadt Rom.

LIVIUS: Geschichtsschreiber: "AB URBE CONDITA" ("Geschichte Roms")

Gründung Roms: 753 v. Chr. (laut Livius)

Das alte Rom hatte sieben Könige etruskischen Ursprungs.

1. König : TARQUINIUS: aus dem Norden vertriebener Kaufmann?

2..6. König: historisch nicht nachweisbar.

7. König : TARQUINIUS SUPERBUS (=der Hochmütige): hat Großbauten bauen

lassen, ZIRKUS MAXIMUS geht auf ihn zurück.

510 : Volksaufstand (der Sage nach): Laut Geschichtsschreibung wurden die etr. Herrscher vertrieben --> Beginn der RÖMISCHEN REPUBLIK.

753 - 510: EPOCHE DES KÖNIGLICHEN ROMS.

510 - ca. 30 v.Chr. : REPUBLIK ROM

30 v.Chr. - 476 n.Chr.: KAISERZEIT (ROM)

- 1453 n.Chr.: OSTROM

Die Republik: (Der Aufbau der römischen Macht):

1. Phase: Errichtung eines "Bundesgenossenstaates: (510 - 272)

Allgemein: vertragliche, fast immer erzwungene Vereinbarungen mit den sprachlich verwandten Nachbarn.

z.B.: -SAMNITENKRIEG: 343-290, Raub der Sabinerinnen

-Krieg mit den griech. Städten im Süden:

TARENTINISCHER KRIEG: 282-272: Trotz Sieges der Griechen gaben sie

Tarent auf ("Phyrrus-Sieg": Sieg mit hohen Verlusten)

-Kriege mit den etruskischen Städten.

Die Römer bringen die gesamte Apenninenhalbinseln unter ihre Kontrolle (bis zur Po-Ebene.

2.Phase: Die 3 PUNISCHEN KRIEGE (PUNIER=KARTHAGER):

Die Karthager beherrschten den ganzen westlichen Mittelmeerraum, sie waren eine reine Seemacht.

1. Punischer Krieg: (264-241): Die Inseln KORSIKA, SARDINIEN u. SIZILIEN werden erobert.

Sizilien wird die erste röm. Provinz: Röm. Stadthalter, Militärverwaltung, Steuerein-hebung).

2. Punischer Krieg: (218-201): HANNIBAL kam über Spanien u. Frankreich über die Alpen nach Italien und errang einige Siege. Er spekulierte mit dem Anschluß der Bundesgenossen, was auch teilweise geschah. Es waren aber zuwenig.

Er verließ Italien, die Römer folgten im und schlugen ihn vor Karthago.

Rom eroberte SPANIEN UND NORDAFRIKA.

3. Punischer Krieg (149-146): Totale Zerstörung v. Karthago, dort wurde eine röm. Siedlung errichtet.

Nach diesen 3 Kriegen gehörte den Römern fast der ganze westliche Mittelmeerraum bis auf Frankreich (Gallien).

3. Phase: (bis 130 v.Chr.): Eroberung der östlichen Mittelmeerwelt (Griechenland,Klein-

asien.

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130 - 31 v.Chr.: Es folgt eine friedlichere Periode, eine schlechte Zeit für Rom

(Bürgerkrieg).

Parteienbildung: POPULAREN: Volkspartei

OPTIMATEN: Die Besseren (Adel)

Es gab ständig politische Streitigkeiten.

Der Großteil der 100 Legionen wurde abgebaut und den Berufssoldaten wurde Land zugeteilt. Dieses Land wurde später aber wieder aufgegeben und man zog nach Rom. Es entstand das "PROLETARIAT".

Es kam die Zeit der "BROT UND SPIELE" um die Leute bei Laune zu halten.

In der letzten Phase des Bürgerkriegs übernahmen Generäle die Macht. Es entstehen TRIUMVIRATE = 3Männerherrschaft.

1. TRIUMVIRAT: CÄSAR - CRASSUS - POMPEJUS

Cäsar kam später nach Italien und vertrieb Pompejus, Crassus wurde getötet, Cäsar kam an die Macht, hatte Gegner im Senat.

2. TRIUMVIRAT: OCTAVIANUS (Cäsar Augustus) - MARK ANTON - LEPIDUS

Die römische Verwaltung:

Seit 510: 2 CONSULN: einer richterliche, einer militärische Macht (auf 2 Jahre beschr.)

In Krisenzeiten: 1 Diktator, auf 6 Monate beschränkt.

Diese Gesetze wurden aber oft umgangen.

Die Konsuln trugen als äußeres Erkennungsmerkmal eine PURPUR-Streifen. Den Konsuln schritten LIKTOREN (Amtsdiener) voraus und trugen die Zeichen der Macht: 12 Rutenbündel mit zweischneidiger Axt (=FASCIS).

Stellvertreter waren die PRÄTOREN (2): 1/2 so breiter Purpurstreifen.

2 PRÄTOREN: für Rechtssprechungen,

2 ZENSOREN: Vermögensverwaltung (alle gewesene Konsuln),

2 QUÄSTOREN: Finanzverwaltung,

2 ÄDILEN: POLIZEI.

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Die römische Kaiserzeit:(- 476 (Westrom), -1453 (Ostrom))

31 v. Chr: Schlacht bei ACTIUM: Auflösung des 2. Triumvirats;

1. Dynastie (bis 69 n. Chr.): Julischen Kaiser (Julier):

1) AUGUSTUS: "Der Erhabene", Beginn der Ausdehnung des röm. Reiches

PRINZIPAT: der erste unter gleichen.

2) TIBERIUS: adopt. Sohn von Augustus

3) CALIGULA: wurde ermordet, führte orientalische Methoden ein: Gottverehrung:

Christen waren dagegen --> Christenverfolgung

4) CLAUDIUS

5) NERO: verübte Selbstmord.

"VITRIUS" (Baulöwe): 10-bändiges Werk: "DE ARCHITEKTURA"

Um Chr. Geburt: in Rom 320000 Sozialhilfeempfänger (Getreidesäcke), deshalb 150000 ausgesiedelt.

2. Dynastie (69-96 n.Chr.): Flavier (flavische Dynastie):

1) VESPASIAN

2) TITUS: 71 n.Chr. Jerusalem erobert, Sohn v. Vespasian, machte in Jerusalem viele

Gefangene und verteilte sie aufs Reich (Diaspora)

3) DOMITIAN: wurde ermordet, Bruder v. Titus, Prinzipat --> DOMINAT (Herr und

Gott), die Senatsaufgaben wurden reduziert.

4) ADOPTIVKAISER: Eignungsprinzip anstelle des dynamischen Prinzips: Den Besten an die Spitze.

Nach Domitian wurde NERVA, der älteste Senator zum Kaiser gewählt. Er suchte einen Nachfolger und fand den spanischen Feldherrn TRAJAN.

TRAJAN: 1. Adoptivkaiser, Rom hatte seine größte Ausdehnung, er eroberte DACIEN (=heutiges Rumänien), Armenien und Arabien.

Ehrentitel: "OPTIMUS", der Beste.

Er erkannte die Gefahr der Germanen und ließ den LIMES bauen.

Rom: 3.5 Mio. km²

Einwohner: 80.000.000

Um 200 n. Chr. fielen die ersten Germanen (Alemannen) in das römische Reich ein. In der Folge betrieb Rom eine Schaukelpolitik, einmal die Grenzen dicht, einmal offen.

HADRIAN: 117- 161 Ende der Expansionspolilitik, keine Eroberungen, nur

Sicherungen, Wall in England gegen die Schotten.

(Begragen in einem großen Mausoleum (Engelsburg))

MARK AUREL: 161 - 180: beginnender Zerfall des Reiches, hatte Residenz in

CARNUNTUM, MARKOMANNEN u. QUADEN-Sturm,

Legionslager VINDOBONA u. CARNUNTUM wurden errichtet.

COMMODUS: 180 - 192, Sohn v. Mark Aurel

Von 235 bis 305 gibt es nur SOLDATENKAISER (=ehrgeizige Generäle). Es gab teilweise bis zu 7 Kaiser gleichzeitig, der Einfluß der Armee nimmt zu.

Der letzte Soldatenkaiser war DIOKLETIAN (war kein Römer):

Er nahm eine Reichsteilung vor: 2 neue Hauptstädte MAILAND u. NIKOMEDIA. Sein Partner (2. Kaiser) war MAXIMIAN.

Man durfte max. 20 Jahre regieren. Diokletian trat nach den 20 Jahren zurück, Maximian nicht.

310: 7 Kaiser gleichzeitig.

KONSTANTIN: 324-337: Sohn v. Maxentius (=Sohn von Maximian) vereinigte das Reich wieder mit neuer Hauptstadt KONSTANTINOPEL.

Das CHRISTENTUM wurde erstmals zugelassen (381 Staatsreligion)

Ab 337 gibt es eine Zweiteilung: West- u. Oströmisches Reich.

Der letzte röm. Kaiser wurde von den SKYREN (SKIREN) besiegt. 476 ging ROMULUS in Pension.

Bis 1860 waren in Italien alle möglichen Völkerschaften.

Kulturelle Leistungen der Römer:

Sie übernahmen alles von den Griechen und Etruskern. Einzigartig v. ihnen ist nur ihre Staatsführung und Militär.

1) Religion: wurde eher als Brauchtum angesehen, Totenkult, Aberglaube (z.B.: Eingeweideschau), Kaiserstellung als Gott;

2) Architektur: Tempelbauten, Gewölbebau, Profanbauten z.B.: Thermen, Aquädukte, Kolloseum, Arenen;

3) Bildende Kunst:Bildhauerkunst, Mosaike, keine Malerei;

4) Literatur: praktisch nichts, alles von den Griechen übernommen, ev. Volkstheater, aber Geschichtschre