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Honigbiene

Hallo!!! Habt ihr euch noch nie gefragt wer die Biene ist oder warum sie genau dies oder das tut. NEIN??? Na dann hört mal genau zu!

Die Biene gehört zur Familie der Insekten.

Ja, aber ich hätte mir gedacht, die Bienenfamilie besteht aus Königin, Arbeiterinnen und Drohnen???

Im Grunde hast du ja recht, aber zu dem später. 16884yzt74ibg2h

Eine Frage die sich sicher schon viele von euch gestellt habe:

Warum sticht die Biene eigentlich???

Die Antwort ist total logisch, die Biene sticht ,wenn ihr sie oder ihr Nest belästigst. Aber sie stechen nicht nur Menschen, sondern auch Tiere und zum Teil sogar andere Insekten. Mit ihren Stachel verteidigen sie im Grunde nur ihre Familie oder ihr Nest.

Wenn sie zusticht, stößt die Biene den giftigen Stachel am Körperende ,der für uns aber ungefährlich ist der aus und sticht zu. zb884y6174ibbg

Das hat für sie aber auch keine ungeahnten Folgen, denn der Stachel bleibt mit seinen Wiederhaken in der Haut hängen. Zusammen mit den Giftdrüsen wird er aus den kleinen Bienenkörper herausgerissen. Die Biene muss für diesen Stich sterben!!!

Du musst wissest, das Nest und ihr Staat ist für sie das wichtigste auf der ganzen Welt. Für das lässt die Biene schon mal ihr Leben.

Die vielen, nützlichen Bienen die wir meist allein umherbrummen sehen sind Arbeiterinnen. Sie sind so eine Art Diener ihrer Königin.

Die Arbeiterinnen pflege und füttern sogar die Königin. Doch diesen Dienst erweisen meistens Jungbienen.

Die Königin ist auch die größte Biene im Bienenhaus. Und hält ihr Volk mit einem gewissen Duftstoff zusammen.

Der Imker oder auch Bienenvater genannt, züchtet und hält das Bienenvolk in Holzkästen. In der Natur leben die Bienen aber lieber in Felsspalten oder Baumhöhlen. Die Bienen waren schon immer eines der beliebtesten und ältesten Nutztiere.

Was für eine Rolle spielen die Arbeiterinnen in ihren so kurzem Leben???

Die Arbeitsbiene ist wie ihr Name schon sagt eine richtig, fleißige Arbeiterin. Sie ist unfruchtbar und kann daher keine jungen auf die Welt bringen. Diese Rolle übernimmt die Königin. Sie legt auch im Sommer bis zu 2000 am Tag ab.

Ja, sie ist geboren dafür ihren Bienenstaat zusammenzuhalten und zu vermehren. Denn die König ist das einzige fruchtbare Weibchen in dem Stock. Doch nochmals zurück zu den Arbeiterinnen.

Die Arbeiterin hat in ihren Leben gewisse Aufgaben zu erfüllen. Sie kümmert sich nämlich um die Bienenbrut und baut zusätzlich noch die Waben.

Schon Schwerarbeit für diese kleine Arbeiterin, doch als wäre noch nicht genuggetan muss die Arbeiterin noch den Stock säubern und die Temperatur regulieren. Manche von ihnen müssen sogar denn Stockeingang bewachen und aufpassen, dass keine feindliche Biene in ihr Bienenhaus gelangen kann.

Und das ist für die Arbeiterin zum Teil ein Kinderspiel. Denn jedes Bienenhaus hat einen anderen Geruch. Wenn eine feindliche Biene in den Stock gelangen will, vertreibt die Arbeiterin den Angreifer ganz geschickt.

Darum hat auch jeder Bienenstock beim Imker eine andere Farbe, so kann die Biene spielend ihr Haus erkennen. Doch den größten Teil ihres Lebens verbringt die Arbeiterin als Sammelbiene. Die Biene fliegt mit ihren 4 Hautflügel manchmal bis zu mehrere Kilometer täglich!!!

Bei der Blüte angekommen, saugt sie mit ihrem Russel aus der Blüte Nektar. Den sie auch zum Wabenbau und dadurch zur Fortpflanzung braucht und sammelt. Doch sie tut eine besonders tolle Sache und das noch völlig unbewusst.

Sie überträgt Pollen. Den wenn sie bei der Blüte Nektar saugt bleiben an ihren Beinchen Pollen hängen. Die gesammelten Pollenballen nennt man „Höschen“.

Bei ihren nächsten Blütenbesuch kommt sie wieder in Kontakt mit der Narbe. Dort bleiben einige Pollen haften und die Biene trägt so einen wichtigen Teil zur Fortpflanzung bei. Diese Art der Pollenübertragung nennt man Bestäubung.

Mit ihren zangenartigen Oberkieferteile kann sie das Wachs z. B : Formen.

Wie wird eigentlich der Nektar zum Honig???

Wenn die Biene den Nektar aufgenommen hat kommt dieser in einen Körperabschnitt der als „Honigmagen“ bekannt ist. Nur ein ganz kleiner Teil dient der Biene zur eigenen Ernährung. Zu Hause gibt die Biene den Honig an andere Arbeiterinnen weiter und die setzten noch Drüsensäfte zu und dicken sie später ein.

Und wo wird der Honig im Winter gelagert???

Ganz einfach : In ihren Waben

Wusstest du das Bienen miteinander sprechen können???

Nein??? Dann werden wir es dir jetzt erklären.

Wenn die Biene eine Blüte mit Nektar findet, dann fliegt sie zum Nest zurück um es den anderen mitzuteilen.

Durch einen ganz besonderen Tanz erklärt sie den anderen wo die Blüte ist. Diese Tänze sind eine Art Zeichensprache für die Bienen.

Diesen nennt man auch in der Fachsprache Schwänzeltanz.

Ist die Entfernung maximal 100 Meter, Ist der Tanz ein Rundtanz.

Bei größeren Entfernung tanzt die Biene in Form einer Acht.

Dabei wird die mittlere Linie der Acht in einem “Schwänzellauf“ durchtanzt. Die Lage dieser Linie und ihr Winkelverhältnis zur Sonne zeigt die Richtung an, in der die Nahrungsquelle liegt.

Manchmal ist es im Stock jedoch zu dunkel, um der Tänzerin genau zusehen zu können. So tasten sie nach ihr und folgen ihren Bewegungen.

Es gibt auch andere Lebewesen die der Biene sehr ähnlich sind.

Zum Beispiel die Wespe. Doch die Wespe ist weit nicht so nützlich und bedroht wie die Biene.

Bienen und Wespen haben beide einen Stachel ,mit dem sie sich bedroht fühlen zustechen.

Während die Biene dabei ihr Leben verliert überlebt es die Wespe mühelos.

Oder die Biene erzeugt Honig in Massen jedoch die Wespe keinen Tropfen.

Während die Wespen ihr Nest aus selbsterzeugte Papier, dass sie aus Holz durch ihren Speichel erweicht haben. Machen die Bienen ihr Nest aus selbstgemachten Wachs.

Gemeinsam haben die Beiden die Art des Nestes, nämlich WABEN.

Wie bei den Bienen gibt es auch bei den Wespen auch die Arbeiterinnen, die Königin und im Sommer auch die Drohnen.

Der Hinterleib der Biene ist behaart im Gegensatz zur Wespe.

Das waren mal die wichtigsten zwischen der Biene und der Wespe.

Nun zum Abschluss unseres Referates möchten wir euch die verschiedenen Körperteile einer Bienen und Wespe zeigen .

Wer Lust hat kann auch selber eine Biene oder Wespe zerlegen.

Wer eine Biene sezieren möchte kommt bitte zu mir und bei einer Wespe zur Nina!!!!!!!!!!

Wir hoffen unser Referat hat euch gefallen.



;rper befinden sich zunächst als Rezeptormoleküle an der Außenseite der Zellmembran. Bindet sich nun ein Antigen an diese Antikörper, wird die B -–Zelle zu Vermehrung angeregt. Dies nennt man klonale Selektion. Die Zelle klont sich. Einige Klone werden zu Gedächtniszellen, und ziehen sich zurück. Sie sorgen bei erneutem Kontakt mit demselben Antigen für eine schnellere Immunreaktion.

Die anderen Zellen vergrößern sich und widmen sich der Antikörperproduktion. Solche Zellen nennt man Plasmazellen. Sie sondern Antikörper (od. Immunglobuline) aus. Diese sehen wie ein T aus und bestehen aus zwei leichten und zwei schweren Polypeptidketten. Sie binden sich an das Antigen und makieren dieses somit für die Phagozyten oder zerstören die Zelle selbst.

Blutgruppen

 

Die Unverträglichkeit von Blut verschiedener Menschen beruht ebenfalls auf einer Antigen – Antikörper – Reaktion. Die roten Blutkörperchen, auch Erythrocyten genannt, tragen auf ihrer Oberfläche Stoffgruppen, die Antigeneigenschaften besitzen. Normalerweise besitzt das Blut nur solche Antikörper, die nicht gegen die eigenen Antigene gerichtet sind. Wird bei einer Bluttransfusion nicht darauf geachtet, dass das Spenderblut die gleichen Eigenschaften wie das Empfängerblut besitzt, so kommt es zu einer Abwehrfunktion, die zu einer Agglutination, d. h. Verklebung, der Erythrocyten führt.

Es gibt verschiedene Blutgruppensysteme, das wichtigste ist das AB0 – System. Man unterscheidet hier vier verschiedene Antigeneigenschaften: A, B, AB und 0. Im Serum sind zwei Antikörper Agglutinin – Anti – A und Agglutinin – Anti – B vorhanden. Bei Blutgruppe A kommt Anti – B und bei Blutgruppe B Anti – A vor. Blutgruppe AB verfügt über kein Agglutinin und ist somit ein Universalempfänger. Blutgruppe 0 verfügt über Anti – A und auch über Anti – B und wirkt somit als Universalspender.

Lymphatische Organe

 

Antikörperbildung findet hauptsächlich in den lymphatischen Organen statt. Dazu gehören: der Thymus, die Lymphknoten, die Milz, die Mandeln (Tonsilien) und die Lymphfollikel in der Darmwand.

Thymus

 

Thymusbildungen kommen bei allen Wirbeltieren vor. Beim Mensch wächst er sehr stark bis zur Geburt, liegt dann als großes Organ im Brustbereich und wird mit dem Eintritt der Pubertät wieder rückgebildet. Die wesentliche Aufgabe des Thymus besteht in der Prägung der T – Lymphozyten. Auf der Zelloberfläche dieser Zellen werden durch Antigenkontakt Antigenrezeptoren ausgebildet. Danach gelangen die T – Zellen ins Blut und zu den anderen lymphatischen Organen, wo sie sich vermehren.

Lymphknoten

 

Sie haben die Funktion, Lymphozyten neuzubilden, aber auch Antikörper herzustellen. Dies geschieht einerseits im Keimzentrum, andererseits im Reaktionszentrum. Die Lymphknoten stellen für die durchfließenden Lymphe ein Filtersystem dar, indem mittransportierte Bakterien und Fremdkörper abgefangen werden. Die Lymphozyten bekommen so Antigenkontakt und können Antikörper bilden.

 

An zahlreichen Stellen treten auch Lymphfollikel auf. Sie gleichen sich in Bau und Funktion mit den Lymphknoten. Gehäuft treten sie in der Wand des Verdauungstrakts auf. Auch die Mandeln od. Tonsilien sind solche Gebilde.

Milz

 

Die Milz kann mehrere Aufgaben erfüllen. In ihren Milzknötchen erfolgt die Bildung neuer Lymphozyten. Andererseits findet in ihr der Abbau der roten Blutkörperchen statt. Die Milz des Menschen ist, wenn auch in geringem Ausmaß, auch als Speicher geeignet. Bei plötzlich ansteigendem Sauerstoffverbrauch zieht sie sich zusammen (Seitenstechen).

Im wesentlichen kann man zwei Abwehrmechanismen unterscheiden:

  1. Unspezifische Abwehr (RESIDENZ):
    Diese Abwehr ist nicht auf bestimmte Krankheitserreger ausgerichtet. Zu ihre gehören Zellen, die durch Phagozytose körperfremde Substanzen unschädlich machen (Granulozyten und Makrophagen).
    Wirksame Faktoren sind auch Enzyme, welche Bakterienzellwände zerstören können od. die Interferone. Diese Proteine werden von virusinfizierten Zellen gebildet. Sie wirken nicht direkt auf Viren, sondern regen die befallenen Zellen und ihre Nachbarn an, weitere Proteine zu bilden, um so die Viren an ihrer Vermehrung zu hindern. Interferone steigern auch die Abwehrkraft des Körpers, indem sie die Aktivität von fast allen Bestandteilen des Immunsystems beeinflussen. Sie können die Spezialisierung bestimmter Zellen beeinträchtigen und auch die Zellteilung hemmen, so behindern sie z. B. auch die Krebszellen bei ihrer Vermehrung.

  2. Spezifische Abwehr (IMMUNITÄT):
    Hierher gehören die Lymphozyten, also Zellen, welche nur ganz bestimmt Organismen angreifen und genau darauf spezialisiert sind.

Angriff eines Fremdkörpers

 

Dringt ein Fremdkörper, dies kann ein Bakterium od. ein Virus ein, so muss es zuerst erkannt werden, um eine Immunreaktion auszulösen. Jede Zelle hat eine bestimmte Anordnung von Proteinmolekülen an der Außenseite, der Oberfläche der Zellmembran. Diese zeigen den Zellen des Immunsystems, welche Zelle fremd und welche eigen ist.

Wird ein solcher Körper entdeckt, stoßen zuerst die schnellen Granulozyten und die größeren, langsameren Makrophagen vor, also die allgemeine Verteidigung. Diese versuchen den Fremdling mit Hilfe der Phagozytose zu zersetzen. Dabei kann das Bakterium die Zelle angreifen und töten. Diese toten Zellen bilden nach dem Angriff den Eiter. Kann die allgem. Verteidigung nicht alleine siegen, dann fordern die Makrophagen mit Hilfe von Lymphokinen Verstärkung, die T - Lymphozyten an, die genauso wie alle anderen Leukozyten im Blut zirkulieren. Nun muss eine T – Zelle mit passendem Rezeptor gefunden werden. Wird sie gefunden, klinkt sich die Zelle, wie ein Schlüssel ins Loch, in das Antigen ein. Der Lymphozyt wird aktiv und teilt sich in die vorher erwähnten Zellen: Killerzellen, Helferzellen und Supressorzellen. Diese versuchen den Fremdkörper zu vernichten. Eine T – Helferzelle sucht sich eine Makrophage, welche Reste eines „verdauten“ Antigens auf ihrer Ausßenseite trägt. Wird sie fündig, alamiert sie dir B – Zellen und regt sie zum Klonen an. Diese produzieren Antikörper und versuchen so als letzte Einheit den Eindringling zu vernichten. Ist der Kampf gewonnen, werden die letzten Überreste noch von den Phagozyten verdaut, oder zu den lymphatischen Organen gesendet, um die nächsten Lymphozyten zu trainieren. 

Interleukin 2

 

Die Massenvermehrung der Zellen im Immunsystem steuert das IL – 2, die erste im Immunsystem gefundene Substanz, welche wie ein Hormon wirkt. Das IL – 2 ist für eine Immunabwehr unerläßlich. Beim Präsentieren eines Erregers durch eine Makrophage, werden T – Zellen stimuliert, Interleukin auszuschütten und IL – 2 – Rezeptoren herzustellen. Diese geben das Signal zur Teilung. Dabei wirkt das Molekül wie ein Schalter, der die Zelle ein und aus schaltet. Für die Regulation der Teilung ist die Dauer des Kontaktes zwischen IL – 2 und dem Rezeptor wichtig. Eine Zelle teilt sich erst, wenn sie mehrere Stunden lang etliche Rezeptorkontakte mit IL – 2 hatte. Das IL – 2 legt auch fest, welche Zellen bei einer Immunantwort mitwirken. Es wird auch bei der Behandlung von bestimmten Krankheiten und Krebsen eingesetzt, da es eben die Vermehrung der Immunzellen fördert.

 

Das IL – 2 ist ein Protein und besteht aus einer Kette von 133 Aminosäuren. Der IL – 2 Rezeptor ist auch ein Protein, das aus 2 unterschiedlichen Aminosäuren besteht. Um der T – Zelle ein Signal zu schicken, muss das IL – 2 Molekül mit beiden Ketten eine Bindung eingehen.

Viren

 

Das Wort Virus stammt aus dem lateinischen und bedeutet soviel wie Schleim, Gift.

Viren können sich ausschließlich im Inneren einer lebenden Zelle vermehren. Deshalb werden sie auch Zellparasiten genannt. Viren sind nicht zur Selbstvermehrung befähigt. Die Krankheitserreger dringen in eine sogenannte Wirtszelle ein, schleusen ihre Nukleinsäurestruktur in dieselbe ein, welche den Wirt zum Nachbau des Virusmodells zwingt. Aufgrund dieser Tatsache vermehrt sich das Virus nicht selbst, sondern die befallene Zelle bildet Virussubstanzen, die viele Virusteilchen bilden und damit das Virus vermehren.

Das Vermehrungsprinzip ist in fünf Phasen eingeteilt:

  1. Adsorption: Das Virus heftet sich an passende Rezeptoren der Zelloberfläche mittels RDE, das ist ein Enzym, an.

  2. Penetration: Das Eindringen des Virus erfolgt nun druch Pinozytose.

  3. Organisation: In dieser Phase werden die Virusteile zerlegt, bis zum Freiwerden der Nukleinsäure. Diese schaltet den Energiestoffwechsel der Wirtszelle um und organisiert die Synthese von Virusvorstufen. In diesem Stadium ist der in der Zelle eingedrungene Virus nicht nachweisbar.

  4. Maturation: Nun entstehen durch Zusammenfügen von Virusnukleinsäuren und Virusproteinen wieder voll infektionsfähige Viren.

  5. Liberation: Diese Viren verlassen nun die Zelle und können neue befallen.

 

Die Folgen:

 

Aktive und passive Immunisierung

 

  1. Aktive:
    Wenn man einen Menschen einmal geringfügig infiziert, erreicht er Jahre, oft ein Leben lang den Zustand der Immunität. So regt man den Körper aktiv zur Bildung von Antikörper an. Dies kann nicht nur mit abgeschwächten, sondern auch mit abgetöteten Erregern bezwecken.

  2. Passive:
    Wenn ein Mensch bereits infiziert ist, ist es für die aktive Immunisierung zu spät. Hierbei wird dem Kranken ein Blutserum geimpft, dass vorher gegen den Erreger resistent gemacht wurde. Der Organismus hat nichts mehr zu tun, denn das Serum ist schon mit Antikörper angereichert, das den Krankheitserreger vernichtet.
    Dieser Schutz hält allerdings nur 3 – 4 Wochen. Hierbei gibt es auch eine natürliche Form, die sogenannte „angeborene Immunität“. Jedes Kind ist bei der Geburt gegen einige Krankheiten wie Scharlach, Masern
    immun. Es hat die Abwehrstoffe von der Mutter „geerbt“. Diese Form der Immunität verschwindet aber nach einigen Monaten wieder.

Allergie

 

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Die Reaktion hängt vom Antigen ab. Bestimmte Lymphokine erweitern die Blutgefäße und erhöhen die Blutzufuhr, während andere die Gefäße durchlässiger machen, so dass Serum und Blutzellen in das umliegende Gewebe eindringen. Diese Reaktion bringt die drei Entzündungen Rötung, Wärme und Schwellung mit sich. Andere Lymphokine wiederum aktivieren Makrophagen, die sich am Ort der Entzündung ansammeln. Normalerweise können T – Zellen körperfremde Stoffe erkennen, wenn dies aber doch nicht funktioniert, können eigentlich harmlose Stoffe für gefährliche Bedrohungen gehalten werden, das dann eine Allergie ist.

 

Das Immunsystem kann sich aber auch gegen den eigenen Körper richten. Das ist die sogenannte Autoimmunität. Das kann passieren, wenn ein Oberflächenmerkmal einer körpereigenen Zelle eines Virus oder Bakteriums ähnelt oder wenn durch Einfluß eines Virus die Oberfläche einer Gewebszelle verändert wird. Das sind die Ursachen der Autoimmunität.

AIDS (aquired immuno deficiency syndrom)

 

AIDS ist ein Defektzustand des Immunsystems. Bevor AIDS ausbricht, muss man mit dem HI – Virus (human immun virus) angesteckt werden. Für Personen mit AIDS können fast alle Infektionskrankheiten lebensbedrohlich sein und sie sind besonders anfällig für Tumore.

Zwei Punkte für das Fortschreiten des HI – Virus sind:

Er vermehrt sich leicht, indem der Helferzellen dezimiert und

durch Fluchtmutanten entgeht er einige Zeit der Bekämpfung und kann sich rasch vermehren.

Tumorimmunologie

 

Krebs wird durch Röntgenstrahlen, chemischen Substanzen, Mikrowellen und UV – Strahlen hervorgerufen.

Er beruht auf einer Fehlfunktion von Körperzellen, die sich durch übermäßiges Zellwachstum, Zellteilung und Lebensdauer von anderen Körperzellen unterscheiden.

 

  1. Gutartige Tumore:
    Ähneln ihrem Aufbau und ihrem Verhalten stark dem Gewebe, dem sie abstammen und sind durch langsames Wachstum und normaler Kernteilung gekennzeichnet.

  2. Bösartige (oder maligne) Tumore:
    Entziehen sich der körpereigenen Wachstumskontrolle und führen in relativ kurzer Zeit zu lebensbedrohlichen Situationen.
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Bekämpft wird der Tumor einerseits durch Operationen, doch kann sich ein Tumor in andere Körperteile bewegen, wo er nicht gefunden wird. Andererseits greift man zur Chemotherapie. Dabei werden durch Strahlen gewebszersetzende Stoffe ausgelöst. Leider werden hierbei auch gesunde Zellen beschädigt. Am sinnvollsten ist es, beide Methoden zu kombinieren.