n wird in der Maispflanze nicht in ein Eiweiss umgesetzt. Mensch und Tier nehmen mit dem Bt-Mais also kein Eiweiss auf, das eine medizinische Behandlung mit Ampicillin unwirksam machen könnte. Eine Genübertragung von Pflanzen auf Bakterien wurde noch nie beobachtet. Es ist unwahrscheinlich, dass die Ampicillin-Resistenz-Gene der Maispflanze auf menschliche oder tierische Krankheitserreger im Darm übertragen werden. Sollte ein derartiger Transfer dennoch eintreten, so wäre der Anteil zusätzlich resistenter Bakterien gemessen an der Gesamtzahl natürlicherweise vorkommender Antibiotika-resistenter Bakterien vernachlässigbar gering.

Gegen die Entwicklung resistenter Zünslerlarven

Schädlinge können sich an Resistenzmechanismen von Pflanzen anpassen. Diese Anpassung ist unabhängig davon, ob der Pflanzenschutz durch chemische oder biologische Pflanzenschutzmittel erreicht wird, respektive ob der Resistenzmechanismus durch traditionelle oder mittels gentechnischer Methoden in die Pflanze eingebracht wurde. Sie beruhen auf dem natürlichen Prinzip der Selektion. Es versteht sich von selbst, dass Novartis daran interessiert ist, die Entwicklung Bt-resistenter Schädlinge möglichst gering zu halten. 

Keine Erhöhung des Herbizid-Einsatzes

Der Bt-Mais enthält ein Gen (Markierungs-Gen), das die Widerstandskraft der Pflanze gegen das Unkrautbekämpfungsmittel Glufosinat (Hersteller AgrEvo) erhöht. Dieses Eiweiss diente in einem frühen Stadium im Labor zur Selektion jener Pflanzenzellen, bei denen die Übertragung des Bt-Gens geglückt war. Ziel der Entwicklung war die Maiszünsler- Toleranz. Markierungs-Gene dienen dem Züchter zur Selektion. Für den Maisanbau ist das Herbizid Glufosinat in Europa nicht zugelassen.

Keine Auskreuzung mit Wildpflanzen

Eine Übertragung der Gene des Bt-Maises auf eine andere Pflanzenart ist nicht gegeben, weil Maispollen ausschliesslich Mais befruchten können. Der Bt-Mais kann sich in Nordamerika und Europa, wo er angeboten wird, auch nicht mit verwandten Wildpflanzen kreuzen. Denn verwandte Wildpflanzen des Maises gibt es nur noch in wenigen Gegenden Mexikos und Guatemalas.

    1. Nachteile / Gefahren des BT-Mais

Darstellung von: Florianne Koechlin, Freiberufliche Biologin im Bereich Gentechnik und Mit-Initiantin der Gen-Schutz-Initiative

Bt-Mais von Novartis und die Risiken:

Heute ist der Bt-Mais auf dem europäischen Markt zugelassen - trotz massivem Widerstand einer grossen Mehrheit. 14 von 15 EU-Ländern wollen den Mais nicht zulassen (Juni 1996) und das EU-Parlament verlangt mit einer überwältigenden Mehrheit von 407 gegen 2 Stimmen und 19 Enthaltungen einen sofortigen Importstopp für den Gentech-Mais, da die Risiken ungenügend abgeklärt seien
(9. April 1997). Die EU-Kommission (Exekutive), alleinig zuständig für die Bewilligung, setzt sich über alle Bedenken hinweg. Österreich zum Beispiel hat daraufhin einen Importstop für den Bt-Mais verhängt. Es bestehen folgende Befürchtungen:

Antibiotikaresistenz:

Es ist nicht auszuschliessen, dass die Antibiotikaresistenz-Gene des Bt-Maises auf Bakterien übertragen werden. Wenn solche Bakterien dann im Darm auf menschliche oder tierische Krankheitserreger stossen, können sie ihr Gen für Antibiotikaresistenz weitergeben. Dann würden Krankheitserreger immun gegen bestimmte Antibiotika. Aus medizinisch leicht zu bekämpfenden würden schwer heilbare Krankheiten entstehen. Das Antibiotikum Ampicillin zählt zu den Aminopenicillinen, die z.B. bei Diphtherie, Scharlach, Hirnhautentzündungen, Lungenentzündungen, Atemwegsinfektionen und Harnwegsinfektionen eingesetzt werden. Mit dem Genmais könnte das Ampicillin seine Wirkung verlieren. Weiter wird befürchtet, dass die Resistenz-Gene der manipulierten Pflanzen auch Kreuzresistenzen gegen andere Antibiotika, zum Beispiel aus der Gruppe der Penizilline, hervorrufen können.

Allergie:

Die Fremd-Gene und ihre Expressionsprodukte sind in allen Zellen der manipulierten Pflanze präsent. Beim Verzehr kommt der menschliche Körper erstmals mit diesen Proteinen in Kontakt. Dies könnte besonders für allergieempfindliche Menschen zu einem Problem werden, da neue Proteine immer auch potentiell neue Allergene mit unbekanntem Risiko sind.

"Pleiotrope Effekte":

Bei einer Genmanipulation werden die Fremd-Gene ziellos ins Erbgut einer Pflanze eingebracht. Die Erfolgsrate ist circa 1:100’000. Deshalb werden zur Selektion Marker-Gene eingesetzt. Im Falle vom Mais das Antibiotikaresistenz- und das Herbizidresistenz-Gen. Es ist nicht steuerbar, wo die Gene hinkommen, welche Nachbarschaftsbeziehungen gestört werden. "Verrückte" Gene können unerwartete Eigenschaftsänderungen bewirken (pleiotrope Effekte) und z.B. neue Stoffwechselvorgänge "anschalten".

Bt-Toxin:

In den Unterlagen betont Novartis, das von den Pflanzen produzierte Bt-Toxin sei völli

ch selbst zu äussern und seine Energie durch seinen Körper strömen zu lassen. Dabei ist ein Grundthema die Verbindung körperlicher Prozesse und Erfahrungen mit den Persönlichkeitsmerkmalen, die im Körper ihren Ausdruck gefunden haben. Solche Muster lassen sich zum Beispiel an der Körperhaltung und an bestimmten Bewegungsabläufen erkennen (Bsp.: starre Körper à steif und unbewegsam; Sadist à mit Muskeln bepackt).

Der Gründer der Bioergenetik ist Alexander Löwen,welcher der Ansicht war, dass der Mensch, indem er die Sprache seines Körpers verstehen lernt, sich seiner Panzer bewusst wird, die er im Laufe seines Lebens aufgezogen hat (Verspannter Nacken auf Grund von inneren Gefühlen und blockierter Energie usw.)

Wilhelm Reich

Man kann sein Denken in einem Satz zusammenfassen, der wie folgt lautet: „Wir besitzen nicht nur einen Körper, wir sind auch Körper.“ 46159rnb31pen4r

Reich hatte eine unglückliche Jugend (Selbstmord seiner Mutter nachdem er sie mit einem anderen Mann gesehen hat à Selbstvorwürfe), entwickelte bereits mit 22 Jahren eine eigene Theorie des Jugendtraumes, bei der später zu gab, dass diese das Ergebnis einer Selbstanalyse ist, und hatte sein ganzes Leben lang ein problematisches Verhältnis (1. Frau à Annie Pink, selbst erfolgreiche Analytikerin, daher Trennung; 2. Frau à Elsa Lindenberg à Tänzerin, Reich verlangte volle Aufmerksamkeit à Trennung; 3. Frau à Ilsa Ollendorf à Sohn, schenkte ihm ihr Leben.)

Er war trotz seiner privaten Eskapaden am Anfang seiner Karriere sehr beliebt, so zeigte zum Beispiel auch Freund seine Bewunderung und zollte ihm Respekt. Reichs Charakteranalyse erntete Lob bei Freund und Feind. Laut seiner Theorie bekommen wir zum Beispiel Rückenschmerzen , weil wir zum Schutz die Schultern hoch heben, oder einen verspannten Nacken, weil wir starr geradeaus sehen, da wir unsere Umwelt um uns herum nicht wahrnehmen wollen. Mit anderen Worten: die Energie in uns ist blockiert. Ein gesunder Mensch muss seine Energie nicht festhalten und sich selbst nicht sinnlos einschränken, ihm stehen seine gesamten Energien für seinen sexuellen Genuss oder andere kreative Tätogkeiten zur Verfügung. Reich entwirft schlussendlich eine Behandlung zur Lösung dieser Probleme: Vegotherapie. Der Begriff leitet sich ab vom vegetativen Nervensystem, und soll die körperlichen Reaktionen auf Gefühle und energetische Veränderungen ausdrücken, die sich im Patienten vollziehen.

Mittels verschiedener Körperbewegung wollte Reich die vegetativen Zentren aktivieren, so dass die vegetative Energie freigesetzt werden kann. Die Idee, die auch dahinter steckte, war dass der Patient durch ruhiges Atmen Zugang zu früheren Erinnerungen und Ereignissen findet.

Rech gründete 1972 schliesslich die Sexpol- Bewegung, die einen Versuch startete Politik und Sexualität zu verbinden, ausserdem gründete er Kliniken für Sexualhygiene, in denen Frauen ungewollte Schwangerschaften abbrechen lassen konnten und er Vorträge über Verhütung anbietete. In Oslo brachte er unter dem Pseudonym Ernst Parell eine Zeitschrift für „Politische Psychologie und sexuelle Ökonomie“ heraus. Sein, aus seiner Sicht, grösster Erfolg war die Erfindung des „Orgon- Akkumulator“, der von aussen kommende Strahlung in organische Energie umwandeln konnte. Als er dieses Gerät Einstein zeigte, sprach dieser kein Wort mehr mit ihm. Als Reich seinen Kasten als Wundermittel gegen Krebs pries, griff die amerikanische Polizei ein, und steckte ihn in ein Staatsgefängnis, wo er 1957 starb. ne159r6431peen

Einer seiner Schüler war, Alexander Löwen, der unter jeden Umstand berühmt werden wollte. Da ihm dies Reich verprach widmete er sich mit Leib und Seele seinem Lehrer. Im Jahre 1956 eröffnete er in New York ein Institut für „Bioergenetische Analytik“. Löwen baute Reichs Vorstellung, dass emotionale Gesundheit von einem gesunden Körper abhängt, aus zu einer neuen Therapie um, die er Bio- Ergentik nannte. Nach seinen Vorstellungen konnte man einer Körperhaltung auch die Stellung und Haltung zur Welt erkennen. Löwen beschrieb seine Therapie als Reise in sich selbst.