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Bio- Ergenetik

Bio- Ergenetik

Bioergenetik ist die Lehre von der menschlichen Persönlichkeit aus der Sicht energetischer körperlicher Prozesse. Die menschliche Persönlichkeit ist direkt an Energie gebunden, ein depressiver Mensch ist zum Beispiel lustlos während ein impulsiver Mensch sich oft vor Karft und Energie kaum bremsen lässt.

In der Bio-Ergenetik lernt der Patient, seine Energie zu dosieren, sich selbst zu äussern und seine Energie durch seinen Körper strömen zu lassen. Dabei ist ein Grundthema die Verbindung körperlicher Prozesse und Erfahrungen mit den Persönlichkeitsmerkmalen, die im Körper ihren Ausdruck gefunden haben. Solche Muster lassen sich zum Beispiel an der Körperhaltung und an bestimmten Bewegungsabläufen erkennen (Bsp.: starre Körper à steif und unbewegsam; Sadist à mit Muskeln bepackt).

Der Gründer der Bioergenetik ist Alexander Löwen,welcher der Ansicht war, dass der Mensch, indem er die Sprache seines Körpers verstehen lernt, sich seiner Panzer bewusst wird, die er im Laufe seines Lebens aufgezogen hat (Verspannter Nacken auf Grund von inneren Gefühlen und blockierter Energie usw.)

Wilhelm Reich

Man kann sein Denken in einem Satz zusammenfassen, der wie folgt lautet: „Wir besitzen nicht nur einen Körper, wir sind auch Körper.“ 46159rnb31pen4r

Reich hatte eine unglückliche Jugend (Selbstmord seiner Mutter nachdem er sie mit einem anderen Mann gesehen hat à Selbstvorwürfe), entwickelte bereits mit 22 Jahren eine eigene Theorie des Jugendtraumes, bei der später zu gab, dass diese das Ergebnis einer Selbstanalyse ist, und hatte sein ganzes Leben lang ein problematisches Verhältnis (1. Frau à Annie Pink, selbst erfolgreiche Analytikerin, daher Trennung; 2. Frau à Elsa Lindenberg à Tänzerin, Reich verlangte volle Aufmerksamkeit à Trennung; 3. Frau à Ilsa Ollendorf à Sohn, schenkte ihm ihr Leben.)

Er war trotz seiner privaten Eskapaden am Anfang seiner Karriere sehr beliebt, so zeigte zum Beispiel auch Freund seine Bewunderung und zollte ihm Respekt. Reichs Charakteranalyse erntete Lob bei Freund und Feind. Laut seiner Theorie bekommen wir zum Beispiel Rückenschmerzen , weil wir zum Schutz die Schultern hoch heben, oder einen verspannten Nacken, weil wir starr geradeaus sehen, da wir unsere Umwelt um uns herum nicht wahrnehmen wollen. Mit anderen Worten: die Energie in uns ist blockiert. Ein gesunder Mensch muss seine Energie nicht festhalten und sich selbst nicht sinnlos einschränken, ihm stehen seine gesamten Energien für seinen sexuellen Genuss oder andere kreative Tätogkeiten zur Verfügung. Reich entwirft schlussendlich eine Behandlung zur Lösung dieser Probleme: Vegotherapie. Der Begriff leitet sich ab vom vegetativen Nervensystem, und soll die körperlichen Reaktionen auf Gefühle und energetische Veränderungen ausdrücken, die sich im Patienten vollziehen.

Mittels verschiedener Körperbewegung wollte Reich die vegetativen Zentren aktivieren, so dass die vegetative Energie freigesetzt werden kann. Die Idee, die auch dahinter steckte, war dass der Patient durch ruhiges Atmen Zugang zu früheren Erinnerungen und Ereignissen findet.

Rech gründete 1972 schliesslich die Sexpol- Bewegung, die einen Versuch startete Politik und Sexualität zu verbinden, ausserdem gründete er Kliniken für Sexualhygiene, in denen Frauen ungewollte Schwangerschaften abbrechen lassen konnten und er Vorträge über Verhütung anbietete. In Oslo brachte er unter dem Pseudonym Ernst Parell eine Zeitschrift für „Politische Psychologie und sexuelle Ökonomie“ heraus. Sein, aus seiner Sicht, grösster Erfolg war die Erfindung des „Orgon- Akkumulator“, der von aussen kommende Strahlung in organische Energie umwandeln konnte. Als er dieses Gerät Einstein zeigte, sprach dieser kein Wort mehr mit ihm. Als Reich seinen Kasten als Wundermittel gegen Krebs pries, griff die amerikanische Polizei ein, und steckte ihn in ein Staatsgefängnis, wo er 1957 starb. ne159r6431peen

Einer seiner Schüler war, Alexander Löwen, der unter jeden Umstand berühmt werden wollte. Da ihm dies Reich verprach widmete er sich mit Leib und Seele seinem Lehrer. Im Jahre 1956 eröffnete er in New York ein Institut für „Bioergenetische Analytik“. Löwen baute Reichs Vorstellung, dass emotionale Gesundheit von einem gesunden Körper abhängt, aus zu einer neuen Therapie um, die er Bio- Ergentik nannte. Nach seinen Vorstellungen konnte man einer Körperhaltung auch die Stellung und Haltung zur Welt erkennen. Löwen beschrieb seine Therapie als Reise in sich selbst.



pt;">Benzin ist ein gutes Lösungsmittel für Fette, Öle und Harze. Ebenso ist Benzin durch seine Eigenschaften aber auch ein sehr gefährlicher Brennstoff. Es ist daher in die Gefahrenklasse G3 eingestuft.

Der Siedepunkt von gewöhnlichem Benzin liegt zwischen 80°C und 130°C. Ein großer Nachteil von Benzin ist, daß es sich bei unruhiger Lagerung oder in fließendem zustand sehr leicht statisch aufladen und somit entzünden kann.

Bei der Verwendung von Benzin als Treibstoff in Motoren wird eine künstliche Explosion herbeigeführt. Das Benzin wird mit Luft angereichert und entzündet. Ein Benzin-Luft Gemisch ist in den Grenzen von 0,6 Vol % bis 7,6 Vol % explosionsfähig.

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2. Kapitel: Erdöl

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Erdöl ist eine Bezeichnung die vom Beginn des 19. Jahrhunderts herrührt. Damals wurden alle der Erde entstammenden brennbaren Flüssigkeiten Erdöl genannt. Ein weiterer Name für dieses Naturprodukt ist auch Rohöl.

Erdöl ist gelb bis schwarz gefärbt und hat je nach Beimengungen einen neutralen bis stechenden Geruch. Unangenehm riechendes Erdöl ist meist mit Schwefelverbindungen vermengt. Man nennt ein solches Öl saures Öl. Schwefelarmes Öl hingegen wird süßes Öl genannt.

Die durchschnittliche Dichte von Rohöl liegt zwischen 0,65 und 1,02. Der mittlere Heizwert von einem Kilogramm Erdöl beträgt ca. 38-46 MJ (9000 - 11000 kcal.).

Erdöl ist in Ethanol schwer löslich, aber sonst in Ether, Benzol, Chloroform und Tetrachlormethan sehr gut löslich.

Erdöl enthält vorwiegend Bestandteile von vergärten Meeresorganismen. Es besteht daher chemisch gesehen Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Schwefel und Stickstoff.

Die folgende Grafik stellt die Zusammensetzung eines durchschnittlichen Erdöls dar. Das dargestellte Erdöl enthält 85% Kohlenstoff, 11% Wasserstoff, 3% Sauerstoff, 1% Schwefel und 1% Stickstoff.

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Erdöl entsteht prinzipiell nur unter hohem Druck und unter Luftabschluß. Organisches Material häuft sich in flachen Mulden oder flachen Gewässern an und wird von Sand und Schotter bedeckt. Schließlich wird das organische Material mit Hilfe von Bakterien, Enzymen und Katalysatoren nach und nach zersetzt.

Die aktuelle Vorstellung der Erdölentstehung wird auf der folgenden Abbildung beschrieben.

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Erdöl hat sich ursprünglich vorwiegend in Küstenregionen am Rand von Kettengebirgen gebildet. In Randmeeren und ruhigen Meeresbuchten ist das Wasser der tiefen Stellen sauerstoffarm und schwefelreich. In diesem Wasser gehen die Organismen zugrunde und werden durch die Sauerstoffarmut vor Verwesung geschützt. Außerdem wird das Eindringen von Fäulnisbakterien aus dem Süßwasserfluß durch den Salzgehalt des Meereswassers verhindert. Der Faulschlamm, oder in der Fachsprache auch Sapropel genannt, sammelt sich am Meeresgrund an und wird von Gestein und Sand verschüttet.

Die ältesten Erdöllager sind vor ca. 2 Mrd. Jahren entstanden. Die heute wichtigsten Erdöllagerstätten haben sich vor 500 - 100 Mio. Jahren gebildet.

Die ursprünglichen erdöltragenden Schichten sind nach den heutigen Ansichten fast nur Tonablagerungsschichten. Dennoch sind fast 60% des Erdölvorrates der Welt in Sandsteinzonen lokalisiert. Da Erdöl in Sandsteinschichten aber nicht entstehen kann, ist es fragwürdig wie sich das Rohöllager dort befinden kann. Sandstein ist porös und luftdurchlässig. Aus diesem Grund kann Erdöl unter Sandstein nicht entstehen. Es würde zu viel Sauerstoff in die fossilen Schichten eindringen und daher eine vollständige Zersetzung der Organismen einsetzen. Das unter einer Tonschichte entstandene Erdöl muß daher unter hohem Druck in beziehungsweise unter den Sandstein gepreßt worden sein.

Die Exploration und Prospektion von Erdölfeldern ist die Aufgabe von Geologen. Diese Fachleute bedienen sich modernster Technik um Rohöllagerstätten zu finden. Luftbilder (Photogrammetrie), Schweremessung(Gravimetrie), Seismographie und Probebohrungen gehören zu den Mitteln der Geologen. Schätzungsweise werden auf der Welt jedes Jahr 60000 Probebohrungen vorgenommen die bis zu 8 km Tiefe erreichen können.

Es wird in der heutigen Zeit immer wichtiger bessere Methoden zu erfinden um Rohöl zu suchen. Der Erdölkonsum steigt jährlich an doch die uns bekannten Ressourcen werden jedes Jahr knapper.

Je effizienter die Methoden werden um so genauer kann man nach Erdöl suchen.

Beispielsweise beliefen sich im Jahr 1988 die uns bekannten förderbaren Ressourcen auf 135 Mio. Tonnen Erdöl.

Beim gegenwärtigen Verbrauch würden diese aber in 42 (!!!) Jahren verbraucht sein. Ohne Neufunde oder ohne bessere und effizientere Ausbeutungsmöglichkeiten der Ölfelder wird das Schwarze Gold sehr bald rar sein.

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3. Kapitel: Erdölgewinnung

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Nur in wenigen Fällen sickert oder sprudelt Erdöl von selbst aus der Erde. Deshalb muß man das kostbare Rohöl aus der Erdkruste pumpen. Zu diesem Zweck werden die ölreichen Schichten der Erde mit Hilfe von Bohrtürmen erschlossen.

Ölfelder die unter dem Meer liegen werden sofern sie eine Tiefe von 1000 Meter nicht überschreiten mit Bohrinseln erschlossen. Bei einer Tiefe von mehr als 1000 Metern wird die Ölquelle mit Hilfe von Bohrschiffen erschlossen.

Bei der Erdölgewinnung werden riesige Bohrköpfe in das Erdinnere getrieben um eine Verbindung des Ölfeldes zur Erdoberfläche herzustellen. Oft ist der Bohrweg bis zur erdölhaltigen Schichte mehrere Kilometer lang.

Die Spitze eines Erdölbohrers ist aus speziellem Stahl der mit Industriediamanten bearbeitet wurde um den harten Bedingungen standzuhalten. Um den Diamantbohrkopf eines Erdölbohrers in betriebsfähiger Temperatur zu halten werden Bohrspülmittel eingesetzt. Diese Flüssigkeit wird in das Bohrloch geleert um den Bohrer vor der hohen Temperatur und vor dem hohen Druck in der Erdkruste zu schützen. In einem durchschnittlichen Bohrloch von 8000 Meter Tiefe herrscht eine Umgebungstemperatur von 270°C und ein Druck von 1700 bar.

Wenn der Bohrer nun auf eine ölhaltige Schichte stößt gibt es mehrere Möglichkeiten das Erdöl zu Tage zu fördern. Es gibt hier drei verschiedene Arten der Rohölförderung.

Die Primärförderung ist der Status der Erdölquelle solange das Rohöl von selbst aus dem Bohrloch sickert. In diesem Fall befindet sich meistens über der Ölschichte eine Erdgasblase die das Rohöl nach oben treibt(siehe Bohrturm B).

Bei der Sekundärförderung handelt es sich um eine Ölquelle bei der das Rohöl nicht von selbst an die Erdoberfläche sickert. In diesem Fall kann man durch Einpressen von Erdgas oder Wasser die Ausbeute der Ölquelle entscheidend verbessern (siehe Bohrturm A+B oder D+E).

Wenn man nun den Betrag der Ausbeute in Prozent ausdrückt, so erhält man einen traurigen Wert. Die Ausbeute der Primärförderung und die Ausbeute der Sekundärförderung ergeben zusammen nur 30% der Rohölquelle. Um den Ertrag zu steigern muß man Verfahren der Tertiärförderung anwenden. Hierbei wird das erdölführende Gestein erhitzt. Diese Methode nennt man Wärmeflutung. Es werden heißes Wasser, Wasserdampf oder organische Lösungsmittel in das Bohrloch gepreßt um das Erdöl unter hohem Druck vor sich herzuschieben. Eine weitere Methode der Tertiärförderung ist das chemische Fluten oder Alkalifluten. Bei dieser Methode wird Natronlauge in das Bohrloch gepumpt, um als Treibmittel für das Rohöl zu wirken.

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4. Kapitel: Erdöldestillation

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Das erbohrte Rohöl wird nach der Gewinnung in großen Tanks wochenlang gelagert, um das Wasser vom Öl zu trennen. Wenn sich das Wasser schließlich am Boden der Tanks abgesetzt hat wird das Öl in anderen Tanks mit Demulgatoren behandelt, um eventuelle Emulsionen zu brechen.

Die Gase, die sich während der Lagerung in den Tanks bilden, werden noch vor Ort abgesaugt, um als Treibgase wiederverwendet zu werden.

Wenn das Schwarze Gold schließlich mittels Pipelines, Tankwagen und Tankschiffen in die Raffinerie gebracht wird, beginnt der Prozeß der Benzinerzeugung.

Das Rohöl wird durch fraktionelle Destillation in seine einzelnen Bestandteile zerlegt und auf chemische und physikalische Wege gereinigt.

Oft wird Erdöl vor der fraktionellen Destillation katalytisch entschwefelt. Bei diesem Vorgang wird unter hohem Druck Wasserstoff in einen Tank mit Rohöl eingeblasen. Dabei reagiert Wasserstoff mit Schwefel aus dem Erdöl zu Schwefelwasserstoff.

Auf der folgenden Abbildung ist die fraktionelle Destillation schematisch dargestellt.

Typische Produkte der fraktionellen Destillation sind zum Beispiel Benzin, Dieselöl und Kerosin. Weitere Produkte der Erdöldestillation sind in der folgenden Tabelle nach der Anzahl der Kohlenstoffatome aufgelistet.

Fraktion
Kohlenstoffatome
Siedetemperatur
Verwendung
Erdgas
C1 - C4
20°C
Flüssiggas
Petrolether
C5 - C6
40°C - 70°C
Lösungsmittel
Leichtbenzin
C6 - C7
70°C - 90°C
Lösungsmittel
Benzin
C6 - C12
90°C - 180°C
Treibstoff
Kerosin
C12 - C15
180°C - 270°C